Die Süßdolde ist eine duftende, ausdauernde Pflanze, die für ihre vielseitige Wirkung bekannt ist, darunter blutreinigend und schmerzlindernd. Sie findet Anwendung in der Küche und Homöopathie. Alle Pflanzenteile sind essbar und können die Zuckermenge in Speisen reduzieren. Ihre Verwendung reicht von Gewürzen bis zur Garnierung von Desserts.
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Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
Die Sumpfdotterblume ist eine giftige Pflanze mit hautreizenden und krampflösenden Eigenschaften, die in der Homöopathie verwendet wird. Sie ist in Deutschland gefährdet und wächst an feuchten Orten. Ihre Blätter sind hilfreich bei Leberbeschwerden, jedoch sollte auf den Verzehr verzichtet werden, da sie bei Überdosierung schädlich sein kann.
Sumach, Duftender / Gewürzsumach (Rhus aromatica)
Duftender Sumach ist ein nordamerikanischer Strauch, der entspannend wirkt und bei Reizblase, Inkontinenz sowie Bettnässen hilfreich sein kann. Für die Anwendung werden die Wurzeln verwendet. Eine Tee-Zubereitung ist möglich. Vorsicht ist geboten, um ihn nicht mit Giftsumach zu verwechseln. Er ist in Apotheken erhältlich.
Sterndolde, Große (Astrantia major)
Die Große Sterndolde ist eine ausdauernde Pflanze, die Magenstärke und Anregung bietet. Sie wird bei Magenschwäche und Frauenkrankheiten eingesetzt. Ihre Bestandteile umfassen Rosmariensäure und Flavonoide. Die Blüten sind rosa bis weiß und die Pflanze wächst in lichten Wäldern der Mittelgebirge. Eine Überdosierung sollte vermieden werden.
Steinbrech (Saxifraga)
Steinbrech-Arten wirken blutreinigend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Die blühenden Pflanzen und Wurzeln werden zwischen Juni und September gesammelt, stehen unter Naturschutz und wachsen in feuchten Gebieten. Von 450 bis 480 Arten sind nur zwei als Heilkräuter bekannt. Verwendung bei Blasensteinen und als Lungenkraut ist möglich.
Stechapfel, Gemeiner (Datura stramonium)
Der Stechapfel ist eine giftige Pflanze, die krampflösend und schmerzstillend wirkt, aber alle Teile sind toxisch, insbesondere Wurzeln und Samen. Anwendungen erfordern ärztliche Aufsicht. Die Pflanze besitzt psychoaktive Eigenschaften, wurde in der Volksmedizin genutzt, kann jedoch auch gefährliche Nebenwirkungen und Überdosierungen verursachen.
Springkraut (Impatiens)
Die Impatiens-Arten sind leicht giftige Pflanzen mit abführenden, harnteibenden und bakterientötenden Wirkungen. Sie finden Anwendung bei Wunden, Entzündungen und Hämorrhoiden. Die Pflanze blüht zwischen Juli und August und wächst in feuchten Gebieten. Ihre Samen werden explosiv verbreitet. Eine der Arten ist das Drüsendtragende Springkraut.
Speik, Echter (Valeriana celtica)
Der Echte Speik ist eine mehrjährige Pflanze, die hauptsächlich in den Alpen Österreichs vorkommt. Sie wirkt nervenstärkend und findet Anwendung bei Nervenleiden, Erkältungen und zur Stimmungsaufhellung. Die Wurzeln enthalten ätherisches Öl und Bitterstoffe, werden traditionell zur Räucherung verwendet und als Würzmittel eingesetzt.
Spargel (Asparagus officinalis)
Spargel hat harntreibende, reinigende und entwässernde Eigenschaften und unterstützt Gewichtsreduktion sowie die Gesundheit von Blase, Leber und Nieren. Die Pflanze enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, ist kalorienarm und für Diabetiker geeignet. Frische Spargelfrüchte sind giftig, und bei Nierenentzündungen ist Spargel kontraindiziert.
Sonnentau, Rundblättriger (Drosera rotundifolia)
Der Rundblättrige Sonnentau ist eine mehrjährige, fleischfressende Pflanze, die hustenstillende, antibakterielle und aphrodisierende Wirkungen hat. Verwendet wird sie gegen Husten, Asthma und Warzen. Die Pflanze wächst in Hochmooren, hat spezielle Fangblätter zum Insekten fangen und erfordert eine vorsichtige Anwendung. Die innerliche Einnahme kann Urinfärbung verursachen.