Der Mexikanische Drüsengänsefuß ist eine einjährige, aromatische Pflanze, die aus tropischem Amerika stammt. Sie hat blähungsmindernde, desinfizierende und schmerzlindernde Eigenschaften. Verwendung findet sie in der Küche, jedoch ist sie in hohen Dosen giftig. Traditionell wird sie als Gewürz, in Tees und kosmetischen Produkten genutzt. Vorsicht ist geboten.
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Berg-Laserkraut (Laserpitium siler, Synonym: Siler montanum)
Das Berg-Laserkraut wirkt verdauungsfördernd, harntreibend und krampflösend. Es wird zur Linderung von Appetitlosigkeit, Blähungen, Atemwegserkrankungen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze ist 30-100 cm hoch, hat auffällige Blütenstände und wurde traditionell als Küchengewürz verwendet. Wissenschaftliche Nachweise für die Wirkungen sind begrenzt.
Asant (Ferula assa-foetida, Syn. Ferula asa foetida)
Asant, auch bekannt als Stinkasant, hat vielfältige Wirkungen, darunter verdauungsfördernde und antimikrobielle Eigenschaften. In der traditionellen Medizin wird es zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze wird manuell geerntet, und das Harz findet Verwendung in der Küche sowie in verschiedenen Heilmittel. Vorsicht ist bei übermäßigem Verzehr geboten.
Annattostrauch (Bixa orellana)
Der Annattostrauch ist ein vielseitiger Strauch aus Südamerika, der viele gesundheitliche Vorteile bietet, wie entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Die Samen werden als Gewürz genutzt und verleihen Speisen Farbe. Außerdem dient der Farbstoff in der Lebensmittelindustrie und Kosmetik. Bei Allergien sollte Vorsicht gelten!
Ajowan (Trachyspermum ammi)
Ajwain, auch bekannt als Königskümmel, wirkt antiseptisch und antimikrobiell. Es wird bei Atemwegs- und Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus dem östlichen Mittelmeerraum oder dem indischen Subkontinent. In der Küche dient sie als Gewürz mit intensivem Aroma. Übermäßiger Verzehr kann jedoch zu Nebenwirkungen führen.
Zurückgebogener Amarant (Amaranthus retroflexus)
Der Zurückgebogene Fuchsschwanz ist eine vielseitige Pflanze mit adstringierenden und blutstillenden Wirkungen. Sie hilft bei Durchfall, Kopfschmerzen und mehr. Ursprünglich aus Nordamerika, wächst sie überall. Beachte, dass sie bei Nierensteinen und chemisch gedüngtem Anbau problematisch sein kann. In der Küche kann man sie gut verwenden, vor allem die Samen.
Ähriger Ehrenpreis (Pseudolysimachion spicatum, Syn. Veronica spicata)
Der Ährige Blauweiderich ist eine geschützte, ausdauernde Pflanze, die in Eurasien wächst. Sie hat harntreibende und wundheilende Eigenschaften und wird bei Atemwegserkrankungen, Husten und Rheuma eingesetzt. Die Pflanze umfasst mehrere Sorten, die oft als Zierpflanzen verwendet werden. Eine Umbenennung in Pseudolysimachion spicatum spiegelt neue botanische Erkenntnisse wider.
Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
Der Blut-Ampfer ist ein blutreinigendes, ausdauerndes wildwachsendes Kraut, beliebt in der Küche als Salatbeigabe. Reich an Vitaminen, sollte er aufgrund seines Oxalsäuregehalts nur in Maßen konsumiert werden. Er wächst von Westeuropa bis Vorderasien und kann als Nutz- oder Zierpflanze kultiviert werden.
Alpendost (Adenostyles)
Der Alpendost, eine ausdauernde krautige Pflanze, wird zur Behandlung von Atemwegserkrankungen genutzt und wirkt hustenstillend. Wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide sollte seine Anwendung, insbesondere während Schwangerschaft und bei Lebererkrankungen, vermieden werden. In der modernen Phytotherapie sind sicherere Alternativen bevorzugt. Der Alpendost hat auch in traditionellen Ritualen eine Anwendung.
Kanadisches Berufkraut (Conyza canadensis, Syn.: Erigeron canadensis
Das Kanadische Berufkraut ist eine bis zweijährige Pflanze, die adstringierende, harntreibende und entzündungshemmende Wirkungen hat. Es wird bei Beschwerden wie Arthritis und Blasenentzündung eingesetzt. Die Blätter sind essbar und werden in der Küche verwendet. Die Pflanze findet sich weltweit und hat eine hohe Fruchtzahl.