Wirkung:
magenstärkend, anregend
Anwendungsbereiche:
Magenschwäche, bei allen Frauenkrankheiten, ausbleibender Menstruation, Erkrankungen der Atemwege, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Wundheilmittel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter
Sammelzeit:
Frühjahr oder Herbst
Zu finden:
In lichten Wäldern der Mittelgebirge.
Inhaltsstoffe:
Rosmariensäure, Flavonoide, Flavonoglykoside, Saponine
Sonstiges:
Die Große Sterndolde ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 100, selten bis 150 Zentimetern erreicht. Ihr Stängel ist aufrecht, wenig verzweigt und trägt nur wenige Blätter. Die Laubblätter haben grob gezähnte Lappen, einige sind verwachsen, und die Grundblätter sind größer als die Stängelblätter. Am oberen Ende verzweigt sich der Stängel und trägt eine oder mehrere Dolden, wovon eine meist die größte ist. Jede Dolde wird von schmalen, lanzettlichen Hüllblättern umgeben. In der Dolde stehen viele kleine Blüten, die männlichen und zwittrigen Blüten sind gemischt. Die Kelchzähne sind länger als die Kronblätter, die weißlich und klein sind. Die Staubblätter ragen weit heraus und die Doppelachäne ist 4 bis 6 Millimeter lang.
Die Tragblätter der Sterndolde bilden einen Strahlenkranz und täuschen damit eine Blütengröße vor, die eigentlich nicht vorhanden ist. Die Döldchen der Pflanze sind winzig. Wenn es dunkel wird, neigt die Astrantia ihre Stängel der Erde zu. Sie schützt ihre Pollen vor der Kälte. Ihre Blüten sind rosa bis weiß mit handförmigen Blättern.
Eine Überdosierung sollte man vermeiden.
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