Die Kleinblütige Königskerze ist eine vielseitige Pflanze, die von Juni bis August blüht und zahlreiche heilende Eigenschaften hat. Sie wird zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Hautproblemen und Schmerzen eingesetzt. Darüber hinaus bietet sie praktische Anwendungen, wie als Köder beim Fischfang und zur Wettervorhersage. Die Blüten sollten vor der Verwendung gut abgeseiht werden.
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Schwarzer Kardamom (Amomum subulatum)
Der Schwarze Kardamom, auch als Nepal-Kardamom bekannt, wirkt verdauungsfördernd, antibakteriell und entzündungshemmend. Er wird hauptsächlich bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die Pflanze stammt aus dem Himalaja, hat eine charakteristische rauchige Note und findet in verschiedenen Küchen, vor allem in herzhaften Gerichten, Verwendung.
Echter Kapernstrauch (Capparis spinosa)
Der Echte Kapernstrauch hat entzündungshemmende, antioxidative und schmerzlindernde Eigenschaften. Er findet Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Rheuma und Hautproblemen. Die geschlossenen Blütenknospen sind ungenießbar und werden eingelegt, um Kapern herzustellen. Diese sind bekannt für ihren intensiven Geschmack und werden in der Gourmetküche geschätzt. Anbaugebiete liegen rund um das Mittelmeer.
Kaffernlimette (Citrus hystrix)
Die Kaffernlimette, ein kleiner Baum mit dornenbewehrten Zweigen, hat beruhigende, stressreduzierende und entzündungshemmende Wirkungen. Sie wird zur Behandlung von Stress, Ängsten, Wunden und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Blätter und Früchte sind in der Küche beliebt, während das ätherische Öl in Parfümerien Verwendung findet. Konsultation eines Arztes bei Beschwerden empfohlen.
Gerber-Sumach (Rhus coriaria)
Der Gerber-Sumach, ein laubabwerfender Strauch, hat vielfältige gesundheitliche Wirkungen, darunter entzündungshemmend und antioxidativ. Er wird zur Linderung von Verdauungsstörungen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Als Gewürz ist er in der mediterranen Küche beliebt. Die Früchte sind essbar, können aber auch Allergien auslösen.
Langer Koriander (Eryngium foetidum)
Der Lange Koriander, auch Mexikanischer Koriander genannt, hat vielfältige gesundheitliche Wirkungen, darunter entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Er wird gegen Beschwerden wie Arthritis und Schmerzen eingesetzt. Die Blätter sind in der Küche roh und frisch vielseitig verwendbar, besonders in der karibischen und lateinamerikanischen Cuisine. Medizinische Beratung ist ratsam.
Jungfernreben (Parthenocissus)
Die Jungfernreben sind (leicht)giftige Pflanzen, die aus Asien und Nordamerika stammen. Sie werden nicht mehr verwendet, da sie Nierenschäden verursachen können. Es gibt etwa 13 Arten, die als Ziersträucher oder Klettersträucher genutzt werden. Ihre charakteristischen Merkmale sind haftende Sprossranken und wechselständige Blätter.
Orangerote Habichtskraut (Pilosella aurantiaca Syn. Hieracium aurantiacum, Hieracium brunneocroceum)
Das Orangerote Habichtskraut ist eine mehrjährige Pflanze, die in Europa und Nordamerika wächst. Sie hat diverse positive Wirkungen, wie schleimlösend und entzündungshemmend. Mit essbaren Blütenknospen findet sie auch Anwendung in der Küche. Die Pflanze fördert die Biodiversität und ist einfach zu pflegen, ideal für Gärten.
Sichelblättriges Hasenohr (Bupleurum falcatum)
Das Sichelblättrige Hasenohr ist eine ausdauernde Pflanze, die in Europa und Ostasien wächst. Sie wird hauptsächlich in der Kosmetik zur Hautpflege aufgrund ihrer feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften verwendet. Die Pflanze hat keine Anwendung in der Volksheilkunde und ist in einigen Regionen geschützt. Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
Hain-Wachtelweizen (Melampyrum nemorosum)
Der Hain-Wachtelweizen ist eine giftige, einjährige Pflanze, die 10 bis 60 cm hoch wird und in Eurasien vorkommt. Sie hat auffällige gelbe Blüten und blauviolette Hochblätter. Aufgrund ihrer Giftigkeit ist Vorsicht geboten, da sie gesundheitliche Probleme verursachen kann. Zudem entzieht sie benachbarten Pflanzen Wasser und Nährstoffe.