Gerber-Sumach (Rhus coriaria)

Der Gerber-Sumach, ein laubabwerfender Strauch, hat vielfältige gesundheitliche Wirkungen, darunter entzündungshemmend und antioxidativ. Er wird zur Linderung von Verdauungsstörungen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Als Gewürz ist er in der mediterranen Küche beliebt. Die Früchte sind essbar, können aber auch Allergien auslösen.

Cashewbaum (Anacardium occidentale)

Der Cashewbaum, ursprünglich aus Nordamerika, produziert giftige Öle, die Hautreizungen verursachen. Die Kerne enthalten wertvolle Nährstoffe und sind für ihre hohe Tryptophan-Konzentration bekannt. Um die Früchte sicher zu verarbeiten, sind spezielle Verfahren notwendig. Cashewprodukte finden in der Küche vielfältige Anwendung, während allergische Reaktionen vorkommen können.

Essigbaum / Hirschkolbensumach (Rhus typhina, Syn. Rhus hirta)

Der Essigbaum, eine Pflanze aus Nordamerika, wird kaum in der modernen Kräuterheilkunde verwendet, hat jedoch traditionell blutstillende und antiseptische Eigenschaften. Teile der Pflanze können in der Küche als Gewürz genutzt werden. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Giftigkeit, insbesondere bei übermäßiger oraler Einnahme oder Hautkontakt.

Sumach, Duftender / Gewürzsumach (Rhus aromatica)

Duftender Sumach ist ein nordamerikanischer Strauch, der entspannend wirkt und bei Reizblase, Inkontinenz sowie Bettnässen hilfreich sein kann. Für die Anwendung werden die Wurzeln verwendet. Eine Tee-Zubereitung ist möglich. Vorsicht ist geboten, um ihn nicht mit Giftsumach zu verwechseln. Er ist in Apotheken erhältlich.

Markfruchtbaum (Semecarpus anacardium, Syn. Anacardium orientale)

Der Markfruchtbaum ist ein mittelgroßer bis großer Baum, der in Südostasien und tropischem Australien vorkommt. Seine Früchte sind giftig und dürfen nur homöopathisch verwendet werden. Der Baum produziert Gummi und hat essbare Kerne. Umgang mit den Früchten erfordert Vorsicht wegen möglicher Haut- und Gesundheitsrisiken.