Zwergmispeln (Cotoneaster)

Die Zwergmispel-Arten, vielseitige Pflanzen von Bodendeckern bis Zierbäumen, sind leicht giftig, stellen jedoch keine Gesundheitsgefahr für Menschen dar. Trotz ihrer Anfälligkeit für Feuerbrand sind sie pflegeleicht und ideal zur Begrünung gedacht. Beobachtungen und Meldungen helfen, die Ausbreitung der Krankheit zu kontrollieren und das Pflanzenleben zu schützen.

Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum)

Das Zottige Weidenröschen ist eine giftige Pflanze, die 50 bis 180 cm hoch wird und Flavonoide sowie Ellagsäure (Extrakten) enthält. Es blüht zwischen Juli und September und kann giftige Symptome wie Krämpfe verursachen. Als Zierpflanze kann es lokale Biodiversität gefährden, weshalb Gärtner die Risiken beachten sollten.

Gewöhnlicher Wirbeldost (Clinopodium vulgare)

Der Gewöhnliche Wirbeldost ist eine ausdauernde Pflanze, die ca. 20 bis 60 cm hoch wird und verschiedene gesundheitliche Wirkungen zeigt, darunter antientzündliche und antibakterielle Eigenschaften. Ihre Blätter können in der Küche als Gewürz verwendet werden. Inhaltsstoffe wie Betulin fördern das allgemeine Wohlbefinden und die Verdauung.

Gelber Wau (Reseda lutea)

Der Gelbe Wau ist eine Pflanze mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften, die bei Schlafstörungen und Nervosität hilft. Sie wächst in Europa und Westasien und hat eine Blütezeit von Juni bis Oktober. Das milde, würzige Kraut kann frisch in Salaten oder als Zutat in zahlreichen Gerichten verwendet werden.

Gewöhnlicher Wasserschlauch (Utricularia vulgaris)

Der Gewöhnliche Wasserschlauch ist eine fleischfressende Wasserpflanze, die von Europa bis Tibet und Nordafrika vorkommt und in Deutschland gefährdet ist. Sie weist über einen Meter lange Sprossachsen, gelbe Blüten und spezielle Fangmechanismen auf, die Kleintiere schnell anlocken und verdauen. Die Blütezeit reicht von April bis August.

Chinesische Wisteria (Wisteria sinensis)

Die Chinesische Wisteria ist eine giftige Kletterpflanze, die bis zu 30 Meter hoch wachsen kann. Ihre duftenden blauen bis violetten Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Samen, sind toxisch und können schwerwiegende Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Sie wird häufig für dekorative Zwecke in Gärten verwendet.

Rotes Waldvöglein (Cephalanthera rubra)

Das Rote Waldvöglein ist eine geschützte Orchidee, die in lichten, trockenen Laubwäldern wächst. Mit einer Wuchshöhe von 20 bis 70 cm liefert sie rosarote bis violette Blüten. Ihre Inhaltsstoffe und potenzielle Giftigkeit sind unbekannt. Die Pflanze ist seit 2000 Orchidee des Jahres und erfordert Schutz ihrer Lebensräume.

Weg-Distel (Carduus acanthoides)

Die Weg-Distel hat leberschützende und gallentreibende Eigenschaften und fördert den Leberstoffwechsel. Sie wird traditionell bei Leberschäden, Entzündungen und Gallenproblemen eingesetzt. Genutzt werden Samen, Blüten und Wurzeln. Neben Flavonoiden enthält sie ätherisches Öl. Eine ärztliche Beratung ist bei ernsthaften Beschwerden ratsam.

Weißklee (Trifolium repens)

Der Weißklee ist eine mehrjährige Pflanze mit blutstillenden, antirheumatischen und stärkenden Wirkungen. Er wird bei Wechseljahresbeschwerden und zur Förderung der Lebertätigkeit eingesetzt. Die Pflanze kann giftig für Weidetiere sein. In der Küche sind die jungen Blätter und Blüten essbar. Zudem verbessert Weißklee die Bodenfruchtbarkeit.

Quirlblättrige Zahnwurz / Weißer Sanikel (Cardamine enneaphyllos)

Die Quirlblättrige Zahnwurz ist eine mehrjährige Pflanze, die für ihre zusammenziehende und wundheilende Wirkung bekannt ist. Sie wird bei Wunden, Ruhr, Schmerzbehandlung und Husten eingesetzt. Ihre Blätter und Wurzel enthalten ätherische Öle, Tannine und Alkaloide. Dennoch fehlen aktuelle Studien über ihre Anwendung in der traditionellen Medizin.