Die Sternwurzel ist eine mehrjährige Pflanze mit krampflösenden, schmerzlindernden und beruhigenden Eigenschaften. Ihre Anwendung umfasst verschiedene gynäkologische Probleme, Magenkrämpfe und Schmerzen. Die frische Wurzel kann jedoch giftig sein und sollte vorsichtig verwendet werden. Seit 1864 wird sie in der Homöopathie eingesetzt; ärztlicher Rat ist ratsam.
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Springkraut, Orangerotes (Impatiens capensis)
Das Orangerote Springkraut hat entzündungshemmende Wirkungen und wird zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Akne und Ekzemen sowie bei Insektenstichen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze enthält Saponine und Calciumoxalat und kommt in feuchten, schattigen Gebieten vor. Vorsicht ist geboten, da konzentrierte Lösungen Hautreizungen verursachen können.
Rebhuhnbeere (Mitchella repens)
Die Rebhuhnbeere ist ein immergrüner Strauch mit schmerzlindernden, entwässernden und schweißtreibenden Eigenschaften. Sie wird zur Linderung von Menstruationsbeschwerden und zur Unterstützung der Geburt verwendet. Die Blätter und Beeren sind essbar, jedoch geschmacklich eher neutral. Tee aus Blättern beschleunigt die Geburt, sollte aber nicht zu früh konsumiert werden.
Säckelblume, Amerikanische (Ceanothus americanus, Ceanothus-Arten)
Die Amerikanische Säckelblume hat adstringierende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Sie wird bei Fieber, Halsschmerzen, Bronchitis und Hauterkrankungen verwendet. Ihre Teile (Wurzel, Blätter, Rinde) werden in Tee verarbeitet. Die Pflanze ist in Nordamerika verbreitet und sollte bei Einnahme von Blutverdünnern nicht genutzt werden.
Stachel-Lattich / Kompass-Lattich (Lactuca serriola)
Der Stachel-Lattich ist eine einjährige bis zweijährige Pflanze, die schmerzlindernde und beruhigende Wirkungen hat. Anwendung findet sie bei Schlaflosigkeit, Angst und Schmerzen. Sie wächst in verschiedenen Habitaten und enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Überdosierung kann gefährlich sein. In der Küche sind die Blätter essbar und können als Spinat zubereitet werden.
Rudbeckie, Schwarzäugige / Rauer Sonnenhut (Rudbeckia hirta)
Die Schwarzäugige Rudbeckie hat immunstimulierende, antimykotische und antibakterielle Wirkungen. Sie wird bei Erkältungen, Infektionen, und Hautreizungen eingesetzt. Die Pflanze hat giftige Samen und kann Kontaktdermatitis verursachen. Typisch in Nordamerika, ist sie auch in Europa ein Neophyt und wurde zur Staatsblume von Maryland ernannt.
Türkenbund (Lilium martagon)
Der Türkenbund ist eine geschützte, ausdauernde Pflanze zwischen 30 und 150 Zentimetern Höhe. Er hat eine goldgelbe Zwiebel mit schleimlösenden, harntreibenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Verwendet wird er bei ausbleibender Menstruation, Herzbeschwerden und Verbrennungen. Die Pflanze blüht zwischen Juni und August und hat elf bis sechzehn duftende, turbanförmige Blüten.
Traubensilberkerze (Actaea racemosa syn. Cimicifuga racemosa)
Die Traubensilberkerze hat schmerzstillende, krampflösende und entzündungshemmende Wirkungen und findet Anwendung bei Beschwerden wie Hitzewallungen, Menstruationsschmerzen und Nervosität. Die Pflanze, die aus Nordamerika stammt, benötigt drei Jahre bis zur Ernte ihrer Wurzeln, darf aber nicht bei bestimmten Gesundheitsproblemen verwendet werden.
Topinambur (Helianthus tuberosus)
Topinambur wirkt zuckerregulierend und immunsystemstärkend. Es unterstützt die Dickdarmflora und beugt Darmerkrankungen vor. Die potenziellen Anwendungen machen es zu einem Diätgemüse für Diabetiker. Topinambur kann roh, gedünstet oder gebraten genossen werden. Eine langsame Einführung wird empfohlen, um Blähungen zu vermeiden.
Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
Der Teufelsabbiss ist eine hochwirksame Heilpflanze mit schweißtreibenden, entzündungshemmenden und harntreibenden Eigenschaften. Sie wird bei verschiedenen Beschwerden wie Hautentzündungen, Fieber und Atemproblemen eingesetzt. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 80 cm und blüht von Juli bis September. Ihre Wurzel gilt als antidämonisch.