Steinbrech (Saxifraga)

Wirkung:

blutreinigend, entzündungshemmend, fiebersenkend

Anwendungsbereiche:

Steinleiden

Verwendete Pflanzenteile:

blühende Pflanze mitsamt den Wurzeln

Sammelzeit:

Juni bis September

Zu finden:

Stehen unter Naturschutz!!! In Gebüschen, auf Hochstaudenfluren, in Gärten der Alpen, nassen Schutthalden, in Felsspalten und auf Kies am Rande von Quellen oder Bächen.

Inhaltsstoffe:

Flavonoide, Gerbstoffe

Sonstiges:

Steinbrech-Arten sind meist ausdauernde, krautige Pflanzen, die oft als Polsterpflanzen wachsen. Viele Arten haben immergrüne Blattrosetten oder sind sommergrün mit Blättern am Stängel. Die Laubblätter sind einfach, wechselständig und der Blattrand ist gelappt oder gezähnt. Nebenblätter fehlen. Die Blüten stehen in wenigen bis vielen Blütenständen zusammen und sind meist zwittrig sowie radiärsymmetrisch, selten zygomorph. Die Blüten bestehen meist aus fünf (selten vier) Kelchblättern, die an der Basis verwachsen sind, und fünf (selten vier) freien Kronblättern in Weiß, Gelb, Orange oder Rot. Es gibt zwei Kreise mit fünf (selten vier) Staubblättern. Die Fruchtblätter sind teilweise verwachsen, und die Kapselfrüchte enthalten viele Samen.

Von einigen Arten werden die grünen Pflanzenteile roh oder gegart gegessen. Sie sind eine gute Quelle für Vitamin C. Einige Arten werden auch medizinisch genutzt.

Von den 450 bis 480 Steinbrecharten die es gibt, werden nur zwei als Heilkraut verwendet, der Knöllchen-Steinbrech (Saxifraga granulata) oder auch Körner-Steinbrech wird verwendet bei Blasensteine und der rundblättrige Steinbrech (Saxifraga rotundifolia) wird verwendet als Lungenkraut.

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Bild: Wikipedia, Christian Fischer, CC BY-SA 3.0

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