Das Indonesische Lorbeerblatt, ein immergrüner Baum in Südostasien, besitzt antioxidative, antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften. In der traditionellen Medizin wird es zur Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und Hauterkrankungen eingesetzt. In der Küche verleiht es Gerichten ein mildes Aroma. Eine sichere Anwendung sollte stets mit einem Arzt abgesprochen werden.
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Indisches Lorbeerblatt (Cinnamomum tamala)
Das Indische Lorbeerblatt (Cinnamomum tamala) ist ein aromatischer Baum mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen, darunter antioxidative, entzündungshemmende und blutzuckersenkende Wirkungen. Es wird in der Ayurveda verwendet, um verschiedene Beschwerden zu behandeln und bereichert nordindische Gerichte. Vorsicht ist geboten bei hoher Dosierung, insbesondere für schwangere Frauen und Diabetiker.
Lichtnussbaum (Aleurites moluccanus)
Die Kukuinuss, auch Lichtnussbaum genannt, ist ein immergrüner Baum, dessen Kerne und Öl gesundheitliche Vorteile wie schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen bieten. Roh sind die Kerne giftig und müssen vor der Verwendung gekocht werden. Das Öl wird in der Hautpflege und Küche verwendet, wirkt beruhigend und schützend.
Currybaum (Murraya koenigii, Syn.: Bergera koenigii)
Die Curryblätter, die aus dem Currybaum stammen, haben antioxidative, entzündungshemmende und cholesterinsenkende Eigenschaften. Sie werden in der traditionellen Ayurveda-Medizin verwendet und sind ein beliebtes Gewürz in der südindischen Küche. Trotz ihrer Vorteile enthalten die Früchte giftige Samen, weshalb Vorsicht geboten ist.
Platanen (Platanus)
Platanen sind große, meist laubabwerfende Bäume, die in gemäßigten Klimazonen Europas, Asiens und Nordamerikas vorkommen. Sie können Husten und Schleimhautirritationen durch feine Härchen verursachen. Historisch genutzt für heilkundige Zwecke, bieten sie auch Lebensraum für seltene Arten. Einige Exemplare in Deutschland sind über 200 Jahre alt.
Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa, Syn.: Paulownia imperialis)
Der Blauglockenbaum, auch Kaiserbaum genannt, ist ein schnell wachsender, sommergrüner Baum aus China, der in warmen Klimazonen als Zierbaum und invasiv kultiviert wird. Seine Früchte sind giftig. In der Schweiz ist der Baum wegen invasiver Eigenschaften verboten, und der Verkauf sowie die Einfuhr sind seit 2024 untersagt.
Cashewbaum (Anacardium occidentale)
Der Cashewbaum, ursprünglich aus Nordamerika, produziert giftige Öle, die Hautreizungen verursachen. Die Kerne enthalten wertvolle Nährstoffe und sind für ihre hohe Tryptophan-Konzentration bekannt. Um die Früchte sicher zu verarbeiten, sind spezielle Verfahren notwendig. Cashewprodukte finden in der Küche vielfältige Anwendung, während allergische Reaktionen vorkommen können.
Moor-Birke (Betula pubescens)
Die Moor-Birke hat harntreibende, entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften. Sie wird bei Harnwegserkrankungen, rheumatischen Beschwerden und Gicht eingesetzt. Verwendete Teile sind Blätter, Rinde und Saft. Die Forschung untersucht Betulinsäure als potenzielles Krebsmedikament. Ihre Anwendung erfordert Vorsicht, insbesondere bei Hochdruckkranken und Schwangeren.
Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
Die Schwarz-Erle ist ein sommergrüner Baum, bis zu 30 Meter hoch, der in Auwäldern und Bruchwäldern wächst. Sie hat adstringierende und fiebersenkende Wirkungen, wird bei Hautkrankheiten und Fieber verwendet. Ihre Rinde kann Erbrechen verursachen. Das Holz eignet sich gut zum Räuchern. 2003 wurde sie zum Baum des Jahres gewählt.
Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus)
Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein schnell wachsender Baum, dessen Früchte essbar sind, aber ihre Kerne enthalten giftige Blausäureglykoside. Sie hat schmerzlindernde und fiebersenkende Eigenschaften und wird zur Behandlung von Fieber und rheumatischen Schmerzen eingesetzt. Vorsicht ist geboten, da hohe Dosen giftig sein können.