Langer Pfeffer (Piper longum)

Langer Pfeffer, auch Stangenpfeffer genannt, hat verdauungsfördernde, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Er wird in der Ayurveda zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, rheumatischen Beschwerden und zur Verjüngung genutzt. Der Pfeffer gilt als exotisch, teuer und selten, wird jedoch von Gourmetköchen geschätzt für seinen einzigartigen Geschmack.

Prunkwinden (Ipomoea)

Prunkwinden sind vielseitige Pflanzen, die in tropischen und gemäßigten Zonen vorkommen, einige sind giftig, andere essbar oder halluzinogen. Bekannte Arten sind die Süßkartoffel und der Wasserspinat. Die Inhaltsstoffe von der Himmelsblauen Prunkwinde umfassen LSA, ein psychoaktives Alkaloid. Medizinische Nutzung und kulinarische Anwendung sind häufig, jedoch sollte bei einigen die Eigenanwendung vermieden werden.

Grüne Minze (Mentha spicata)

Die Grüne Minze, eine ausdauernde Pflanze, fördert die Gesundheit durch ihre zahlreichen Wirkungen, darunter beruhigend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Verwendet werden hauptsächlich getrocknete Blätter. Sie findet Anwendung in der Küche sowie in industriellen Produkten. Vorsicht ist bei Kleinkindern und bestimmten gesundheitlichen Problemen geboten.

Physalis (Physalis peruviana)

Die Kapstachelbeere, auch Physalis genannt, hat harntreibende, entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften. Sie wird bei Verdauungs-, Leber-, Atemwegserkrankungen, sowie zur Wundheilung eingesetzt. Ihre Früchte sind essbar und vielseitig verwendbar, während die Blätter traditionell in der Wundbehandlung genutzt werden. Sie wächst in Mittelamerika und den Südstaaten der USA.

Europäischer Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius)

Der Europäische Pfeifenstrauch, auch Falscher Jasmin genannt, wirkt hautberuhigend und ist in der Naturkosmetik für sensible Hautpflege beliebt. Diese bis zu 4 m hohen Sträucher, die in Südosteuropa beheimatet sind, ziehen während ihrer Blütezeit Bienen und Schmetterlinge an und sind pflegeleicht sowie ästhetisch wertvoll für Gärten.

Gemeine Pimpernuss (Staphylea pinnata)

Die Klappernuss, auch bekannt als Gefiederte Pimpernuss, ist ein gefährdeter sommergrüner Strauch, der in Europa und Kleinasien verbreitet ist. Ihre duftenden Blüten und essbaren Früchte sind bemerkenswert, wobei die Ernte und Verwendung der Blüten als kandierte Delikatesse und in einem Salat empfohlen wird.

Mittelmeer-Feuerdorn (Pyracantha coccinea)

Der Mittelmeer-Feuerdorn ist ein schnellwüchsiger, immergrüner Zierstrauch mit Dornen, der 2 bis 3 Meter hoch wird. Er ist winterhart, wächst in trockenen Böden und hat giftige Kerne. Die Pflanze ist beliebt als Hecken- und Vogelschutzgehölz, ihre Früchte sind rot bis orange und bleiben lange haften.

Pippau (Crepis)

Der Pippau ist eine Pflanze, die Verdauungsbeschwerden lindern könnte, jedoch sind keine spezifischen Wirkungen bekannt. Sie gedeiht in Nordamerika und Eurasien, wächst bis zu 120 cm hoch und hat charakteristische gelbe oder orange Blüten. In der Küche finden Blüten und Blätter Verwendung, während ein heilender Milchsaft der Pflanze bei Verletzungen hilft.

Breitblättriges Laserkraut (Laserpitium latifolium)

Das Breitblättrige Laserkraut ist eine ausdauernde Pflanze mit harntreibenden, magenstärkenden und verdauungsfördernden Eigenschaften. Es hilft bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden. Die Wurzel hat einen intensiven Geschmack, wird in der Küche und traditionell zur Heilung verwendet. Erste Hinweise zur Anwendung stammen aus der Antike.

Moorlilie (Narthecium ossifragum)

Die Moorlilie ist eine geschützte, ausdauernde Pflanze, die auf sauren Moorböden wächst. Sie hat giftige Eigenschaften für Schafe und enthält Saponin Narthecin. Obwohl sie nicht heil- oder nutzbar ist, wird sie in Gärten für Sumpf- und Teichgestaltung verwendet. 2011 wurde sie zur Blume des Jahres gewählt.