Der Lange Koriander, auch Mexikanischer Koriander genannt, hat vielfältige gesundheitliche Wirkungen, darunter entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Er wird gegen Beschwerden wie Arthritis und Schmerzen eingesetzt. Die Blätter sind in der Küche roh und frisch vielseitig verwendbar, besonders in der karibischen und lateinamerikanischen Cuisine. Medizinische Beratung ist ratsam.
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Berg-Laserkraut (Laserpitium siler, Synonym: Siler montanum)
Das Berg-Laserkraut wirkt verdauungsfördernd, harntreibend und krampflösend. Es wird zur Linderung von Appetitlosigkeit, Blähungen, Atemwegserkrankungen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze ist 30-100 cm hoch, hat auffällige Blütenstände und wurde traditionell als Küchengewürz verwendet. Wissenschaftliche Nachweise für die Wirkungen sind begrenzt.
Asant (Ferula assa-foetida, Syn. Ferula asa foetida)
Asant, auch bekannt als Stinkasant, hat vielfältige Wirkungen, darunter verdauungsfördernde und antimikrobielle Eigenschaften. In der traditionellen Medizin wird es zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze wird manuell geerntet, und das Harz findet Verwendung in der Küche sowie in verschiedenen Heilmittel. Vorsicht ist bei übermäßigem Verzehr geboten.
Ajowan (Trachyspermum ammi)
Ajwain, auch bekannt als Königskümmel, wirkt antiseptisch und antimikrobiell. Es wird bei Atemwegs- und Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus dem östlichen Mittelmeerraum oder dem indischen Subkontinent. In der Küche dient sie als Gewürz mit intensivem Aroma. Übermäßiger Verzehr kann jedoch zu Nebenwirkungen führen.
Sichelblättriges Hasenohr (Bupleurum falcatum)
Das Sichelblättrige Hasenohr ist eine ausdauernde Pflanze, die in Europa und Ostasien wächst. Sie wird hauptsächlich in der Kosmetik zur Hautpflege aufgrund ihrer feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften verwendet. Die Pflanze hat keine Anwendung in der Volksheilkunde und ist in einigen Regionen geschützt. Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
Breitblättriges Laserkraut (Laserpitium latifolium)
Das Breitblättrige Laserkraut ist eine ausdauernde Pflanze mit harntreibenden, magenstärkenden und verdauungsfördernden Eigenschaften. Es hilft bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden. Die Wurzel hat einen intensiven Geschmack, wird in der Küche und traditionell zur Heilung verwendet. Erste Hinweise zur Anwendung stammen aus der Antike.
Stranddistel (Eryngium maritimum)
Die Stranddistel ist eine gefährdete Pflanze, die in Nordeuropa und an Mittelmeerküsten wächst. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und ist ein wichtiger Bestandteil in der Kosmetik. Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober, und sie bietet Lebensraum für Insekten. Ihre Wurzel ist essbar und schmeckt süßlich.
Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa)
Der Röhrige Wasserfenchel ist eine giftige, ausdauernde Pflanze, die in feuchten Wiesen wächst. Mit Oenanthotoxin ist sie gefährlich für Tiere und kann zu Durchfall führen. In Deutschland stark gefährdet, wird sie historisch als Heilmittel verwendet, findet jedoch heute nur homöopathische Anwendung. Schutzstatus fehlt in Deutschland. Blütezeit: Mai bis August.
Wasserschierling (Cicuta virosa)
Der Wasserschierling ist eine stark giftige Pflanze, vor allem die Knollen, die tödlich wirken können. Er wächst an stehenden Gewässern und enthält Cicutoxin, das zu schwerwiegenden Symptomen führt. In der Homöopathie findet er Anwendung bei hysterischen Krämpfen, jedoch ist Vorsicht geboten aufgrund seiner Gefährlichkeit.
Riesen-Bärenklau / Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
Der Riesen-Bärenklau ist eine invasive, mehrjährige Pflanze aus dem Kaukasus, die bis zu 3 Meter hoch wachsen kann. Sie produziert Furocumarine, die bei Sonnenlicht phototoxische Reaktionen hervorrufen, die zu schmerzhaften Hautverbrennungen führen können. Für den Umgang sind umfassende Schutzmaßnahmen erforderlich. Eine fachgerechte Beseitigung ist wichtig.