Das Drüsige Springkraut, eine einjährige Pflanze mit auffälligen Blüten, hat harntreibende und abführende Wirkungen, kann jedoch Übelkeit verursachen. Es gilt als invasive Art, die einheimische Ökosysteme gefährdet und wird in der Bach-Blütentherapie verwendet. Auch der Farbstoff Lawson wird aus den Blättern gewonnen.
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Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora)
Das Kleinblütige Springkraut ist eine einjährige Pflanze, die in Zentralasien und als Neophyt in Mitteleuropa verbreitet ist. Sie verursacht bei Einnahme starke Übelkeit und Durchfall. Die Blütezeit ist von Juni bis September. Die Samen können bis zu 3,4 Meter weit verbreitet werden. Keine medizinische Nutzung empfohlen.
Springkraut, Großes / Rühr-mich-nicht-an (Impatiens noli-tangere)
Die einjährige Pflanze, das Große Springkraut, ist leicht giftig und hat antiseptische, harntreibende sowie abführende Wirkungen. Sie wächst bis zu 100 cm hoch und blüht von Juli bis August. Besonders gefährlich ist der hohe Mineralgehalt, insbesondere für Menschen mit Rheuma oder Nierensteinen. Die Samen können roh oder gekocht gegessen werden.
Springkraut, Orangerotes (Impatiens capensis)
Das Orangerote Springkraut hat entzündungshemmende Wirkungen und wird zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Akne und Ekzemen sowie bei Insektenstichen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze enthält Saponine und Calciumoxalat und kommt in feuchten, schattigen Gebieten vor. Vorsicht ist geboten, da konzentrierte Lösungen Hautreizungen verursachen können.
Springkraut (Impatiens)
Die Impatiens-Arten sind leicht giftige Pflanzen mit abführenden, harnteibenden und bakterientötenden Wirkungen. Sie finden Anwendung bei Wunden, Entzündungen und Hämorrhoiden. Die Pflanze blüht zwischen Juli und August und wächst in feuchten Gebieten. Ihre Samen werden explosiv verbreitet. Eine der Arten ist das Drüsendtragende Springkraut.