Der Zier-Rhabarber ist eine ausdauernde Pflanze, deren Blätter und Wurzeln verschiedene gesundheitliche Wirkungen bieten, wie stuhlfördernd und entzündungshemmend. Er wird bei Sodbrennen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Die getrocknete Wurzel kann als Tee sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall verwendet werden. Schwangere sollten ihn meiden.
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Rettich (Raphanus sativus)
Der Garten-Rettich ist eine ein- bis zweijährige Pflanze mit antibakteriellen Eigenschaften und Anwendung bei Leber- und Galleerkrankungen, Husten und Rheuma. Er enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Die Wurzel kann frisch gegessen oder als Saft konsumiert werden, sollte jedoch bei Gallensteinen und empfindlichem Magen vermieden werden.
Senfrauke (Eruca sativa syn. Eruca vesicaria)
Die Senfrauke ist eine einjährige Pflanze, die antirheumatische, durchblutungsfördernde und verdauungsanregende Wirkungen hat. Sie wird von Frühjahr bis Herbst geerntet und ihre Blätter bereichern Salate sowie Gerichte. Ihre Inhaltsstoffe umfassen Senfölglykoside sowie Vitamine A und C. Bei gesundheitlichen Problemen ist ein Arztbesuch unerlässlich.
Rainkohl (Lapsana communis)
Der Rainkohl ist eine einjährige Pflanze, die zwischen 30 und 125 cm hoch wird. Sie hat heilende Eigenschaften, wird bei Verdauungsproblemen und Entzündungen eingesetzt und verwendet Blüten und Blätter, die zwischen Mai und Oktober gesammelt werden. In der Küche dient sie als Gemüse und Würzmittel.
Quittenlikör
Für die Zubereitung von Quittenlikör werden Quitten, Zimt, Zitrone, bittere Mandeln, Weingeist, Wasser und Zucker benötigt. Die Quitten werden vorbereitet und mit den übrigen Zutaten in ein Glasgefäß gegeben. Nach 6 Wochen wird ein Zuckersirup hergestellt, mit dem das Quitten-Alkoholgemisch vereint wird. Der Likör sollte ein Jahr reifen.
Quecke / Kriech-Quecke (Elymus repens, Agropyron repens)
Die Quecke hat harntreibende, entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften und wird bei Harnwegserkrankungen, Nierensteinen sowie Erkältungen eingesetzt. Ihre Wurzeln sind vielseitig in der Küche verwendbar und können zu Mehl verarbeitet werden. Zudem sollte bei Herz- oder Nierenschwäche ärztlicher Rat eingeholt werden.
Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris)
Das Taubenkropf-Leimkraut ist eine mehrjährige Pflanze mit vitaminspendenden und stoffwechselanregenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von entzündeten Augen und als Hautpflege verwendet. Die Pflanze hat kahl-eiförmige Blätter, blüht zwischen Mai und September, und ihre Teile sind essbar oder können zur Herstellung von Waschlotionen genutzt werden.
Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris)
Das Sumpf-Läusekraut ist eine giftige, stark gefährdete Pflanze, die 15 bis 40 cm hoch wird. Es wirkt gegen Ungeziefer und ist vor allem in feuchten Wiesen und Mooren zu finden. Die Blütezeit fällt in den Sommer, und die Pflanzenbestandteile sind Kraut und Samen. Besondere Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe und Aucubin.
Safran (Crocus sativus)
Safran, eine mehrjährige Knollenpflanze, wirkt herzstärkend und aphrodisierend. Die Blüten werden September bis Oktober geerntet. Verwendung findet Safran in der Aromatherapie und Küche, besonders in traditionellen Gerichten. Vorsicht: Hohe Dosen können toxisch sein. Es benötigt bis zu 600.000 Narben für 1 kg Safran, was es zum teuersten Gewürz macht.
Hibiskus / Roselle (Hibiscus sabdariffa)
Die Roselle ist eine einjährige Pflanze, die als Heilmittel bei Grippe, Erkältung und Kreislaufbeschwerden wirkt. Ihre Blütenkelche enthalten schleimlösende, entzündungshemmende und stoffwechselanregende Inhaltsstoffe. Sie wird oft für Tee, Süßspeisen und Erfrischungsgetränke verwendet, sollte jedoch während der Schwangerschaft vermieden werden.