Federgräser und Pfriemengräser (Stipa)

Die Stipa-Arten sind weltweit verbreitete Gräser, die als Futterpflanzen wichtig sind, aber keine medizinische Anwendung haben. Sie sind ästhetisch geschätzt und bieten Lebensraum für Tiere. Ihre Früchte können bei Haustieren Verletzungen verursachen. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um Gesundheitsprobleme zu vermeiden und Weideflächen frei von diesen Pflanzen zu halten.

Mäuse-Gerste (Hordeum murinum)

Die Mäuse-Gerste ist eine krautige Pflanze, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt und weltweit verbreitet ist. Sie wird 6 bis 50 cm hoch, blüht meist von Mai bis August und enthält Grannen, die bei Tieren zu Juckreiz und Entzündungen führen können. Besonders Hunde sind gefährdet. Arztbesuche sind bei Beschwerden wichtig.

Schilfrohr (Phragmites australis)

Das Schilfrohr hat vielfältige Wirkung und Anwendung, insbesondere bei Husten und Übelkeit. Es ist eine wichtige Sumpfpflanze, die zur Gewässerreinigung beiträgt und in der Küche vielseitig verwendet wird. Zudem dient es als nachhaltiger Baustoff für Dächer, Matten und ist in der Kalligrafie von Bedeutung.

Mariengras, Duftendes (Hierochloe odorata, Anthoxanthum nitens)

Mariengras hat gerinnungshemmende und blutverdünnende Eigenschaften. Es wird zur Linderung von Erkältungen, Halsschmerzen, Husten und anderen Beschwerden eingesetzt. Die Pflanze wächst in feuchten Gebieten und ist in Deutschland gefährdet. Mariengras hat ein charakteristisches Aroma und findet Verwendung in Parfüm, Tabak und Getränken.

Quecke / Kriech-Quecke (Elymus repens, Agropyron repens)

Die Quecke hat harntreibende, entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften und wird bei Harnwegserkrankungen, Nierensteinen sowie Erkältungen eingesetzt. Ihre Wurzeln sind vielseitig in der Küche verwendbar und können zu Mehl verarbeitet werden. Zudem sollte bei Herz- oder Nierenschwäche ärztlicher Rat eingeholt werden.

Mais (Zea mays)

Kulturmais hat nierenunterstützende und harntreibende Wirkungen sowie Anwendungsmöglichkeiten bei verschiedenen Gesundheitszuständen, wie Blasenentzündung und hohem Cholesterinspiegel. Die Pflanze enthält wichtige Nährstoffe, wird in der Küche vielseitig verwendet und hat gesundheitliche Vorteile. Achtung: Einige Teile sind giftig und gesundheitsschädlich bei unsachgemäßer Anwendung.

Kanariengras (Phalaris canariensis)

Das Kanariengras ist eine einjährige Pflanze, die hauptsächlich im Mittelmeerraum vorkommt. Es wird zur Behandlung von Verstopfung und Harnwegserkrankungen eingesetzt und enthält psychoaktive Alkaloide. Die Blütenstände sind charakteristisch und die Pflanze wird weltweit kultiviert. In einigen Kulturen wird sie auch für Heilungsrituale genutzt.

Hirse (Panicum miliaceum)

Hirse ist eine nährstoffreiche Pflanze, die Arterien reinigt, Cholesterin senkt und Nerven stärkt. Ihre Samen enthalten wichtige Mineralien und Vitamine. Sie ist glutenfrei, sollte jedoch gekocht oder geröstet verzehrt werden, um ihre Nährstoffe freizusetzen. Hirse wird als Heilnahrung für verschiedene Gesundheitsprobleme empfohlen.

Bambus (Phyllostachys bambusoides)

Bambus ist eine vielseitige Pflanze, die bei der Behandlung von Haut- und Atemproblemen sowie zur Stärkung von Haaren und Nägeln verwendet wird. Die jungen Sprossen sind nährstoffreich, aber roh giftig. Neben medizinischen Anwendungen werden Bambushalme in Möbeln und Bauarbeiten verwendet. Die Pflanze symbolisiert Bescheidenheit und Veränderung.

Zitronengras (Cymbopogon citratus)

Westindisches Zitronengras ist eine aromatische, immergrüne Pflanze, die verdauungsfördernde und antibakterielle Eigenschaften besitzt. Es wird in der Küche Asiens häufig verwendet und hat zahlreiche Anwendungen, darunter die Behandlung von Blähungen und Nervosität. Das ätherische Öl hat ähnliche Eigenschaften wie Melissenöl, ist jedoch günstiger.