Giftig
Wirkung:
herzstärkend, aphrodisierend, verdauungsfördernd, schmerzstillend, stimmungsaufhellend
Anwendungsbereiche:
Siehe auch roten Hinweis unten!!!
regt die Hormone an im Sexualbereich, Altersschwäche, Krämpfen, Kreislaufstörungen, zu schwacher Menstruation, bei Schlaganfall, als Schmerz- und Beruhigungsmittel, wehentreibendes Mittel, entzündetes Zahnfleisch, blaue Flecken, Schürfwunden, Verbrennungen, Depression
Verwendete Pflanzenteile:
Blütenfäden
Sammelzeit:
September, Oktober
Zu finden:
Gartenpflanze
Inhaltsstoffe:
Karotinoide, Dicarbonsäure, Crocetin, ätherisches Öl, Terpene (Pinene, Cineol), Bitterstoffe
Sonstiges:
Es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze, die äußerlich der Zwiebel ähnelt. Daher wird Safran oft fälschlicherweise als Zwiebelgewächs eingestuft. Tatsächlich ist Safran eine Knollenpflanze, und die Safranknollen werden ebenfalls irrtümlich als Zwiebeln bezeichnet. Sie treiben im Herbst nach einem Kältereiz und überwintern im Boden. Jede Blüte hat einen Griffel, der sich in drei Narben verzweigt. Die Blüte besteht aus sechs fliederfarbenen Perigonblättern, die in der Blütenröhre zusammenkommen. Eine Safran-Pflanze produziert jährlich einen hellgelben Griffel, der sich am oberen Ende in drei bis sechs rote Narbenäste teilt, die nach der Ernte das fertige Safrangewürz ergeben.
Safrankrokus sieht dem Frühlingskrokus zum Verwechseln ähnlich, einzig an seiner Blühzeit ist er zu erkennen. Er blüht im Herbst, nachdem sich bereits im Frühling die Blätter gebildet haben, und liefert den Safran. Der Frühlingskrokus hat nichts von den Eigenschaften seines Bruders.
🛑 Vorsicht!!! Bereits 10 bis 20 Gramm Safran können tödliche Vergiftungen verursachen, bei Kindern entsprechend weniger. Die Safranvergiftung beginnt immer mit unkontrollierten Lachanfällen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden!!!
Die oberste Grenze, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, sind 1,5 g Safran pro Tag, aber nicht als Daueranwendung.
Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Für 1 kg Safran müssen bis zu 600.000 Narben von Hand gepflückt werden, das sind rund 150.000 Blüten, zu denen man sich bücken muss, das geht auch heute noch nicht anders.
Der Krokus ist ein Symbol der wahren Liebe.

In der indischen Volksheilkunde „Ayurveda“ gehört ein Safranfaden in fast jedes Getränk, das die Sinnlichkeit anregen soll. Es ist in den meisten orientalischen Gewürzmischungen als Bestanteil dabei.
In der Küche färbte man Butter, Käse und Getränke damit. Ansonsten wird er heut in ein paar Gerichten verwendet: in der spanischen Paella, in der französischen Bouillabaisse und in bestimmten Fischsuppen sowie den echten italienischen Risottos. Er wird auch als Gewürz verwendet und schmeckt bitter-herb-scharf
1 Gramm Safran ist in der Lage 100 Liter Wasser stark gelb zu färben.
2024 wurde Safran zur Arzneipflanze des Jahres gewählt in Österreich.
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Ein Kommentar zu “Safran (Crocus sativus)”