Wirkung:
vitaminspendend, stoffwechselanregend, schäumend
Anwendungsbereiche:
chronisch entzündete Augen, Ophthalmie, als hauterweichende Lotion oder Creme, zur Vitalisierung des Körpers
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, junge Triebe
Sammelzeit:
April bis September
Zu finden:
Auf Brachflächen, Uferböschungen, Gebüschen, Übergängen zwischen Wegen und Straßen und Schutthalden.
Inhaltsstoffe:
Saponine, wenig Bitterstoffe, Zucker, Vitamine, Mineralstoffe
Sonstiges:
Das Taubenkropf-Leimkraut ist eine mehrjährige Pflanze, die 20 bis 50 Zentimeter hoch wird. Ihre Wurzeln können bis zu einem Meter tief reichen. Jedes Exemplar hat einen oder wenige aufrechte Stängel, die oben verzweigen. Die Pflanze hat kahl-eiförmige bis lanzettliche, bläulich grüne Blätter. Die Blütezeit ist von Mai bis Mitte September, und die Blüten stehen in einem gabeligen Blütenstand, der mehrere aufrechte bis leicht nickende Blüten enthält. Diese Blüten sind radiärsymmetrisch und haben fünf Kelchblätter, die eine auffällige, netzartig geaderte Kelchröhre bilden. Die Blüten können weiblich, männlich oder zwittrig sein und besitzen lange Griffel sowie Staubblätter, die aus der Blütenkrone herausragen. Die Früchte sind kapselartig und öffnen sich, um graue, nierenförmige Samen freizugeben.
Das Leimkraut ist ein Nelkengewächs mit vielen Unterarten häufig als Wegbereiter anderer Pflanzen zu finden.
In der Küche kann man die jungen Blättchen, was süßlich schmeckt, in Sommersalaten verwenden. Frische Wurzeln oder Blätter sind in einer Suppe möglich, auch als Gemüse oder als frischer Presssaft.
Eine Abkochung mehrere Wurzeln ergibt eine milde Waschlauge für empfindliche Materialien.
Getrocknete Leimkrautwurzel kann man als Räuchermittel verwenden.
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