Heide-Nelke (Dianthus deltoides)

Die Heide-Nelke ist eine ausdauernde Pflanze, die von Juni bis September blüht und in verschiedenen Farben erhältlich ist. Sie hat krampflösende und beruhigende Wirkungen, wird zur Linderung von Schmerzen und Stress eingesetzt und ist pflegeleicht. 2012 wurde sie zur Blume des Jahres gekürt, was ihr ökologische Bedeutung verleiht.

Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)

Die Kartäusernelke ist eine ausdauernde Pflanze mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Sie wird bei Muskelschmerzen, Rheuma und Hautkrankheiten eingesetzt. Ihre Blütezeit ist von Juni bis Oktober, und sie wächst in Mitteleuropa. Der Name stammt von einem Kloster in der Nähe von Saint-Pierre-de-Chartreuse.

Gewöhnliche Pechnelke (Silene viscaria)

Die Gewöhnliche Pechnelke ist eine ausdauernde Pflanze, die Brassinosteroide enthält, welche das Wachstum anderer Pflanzen fördern und vor Schädlingen schützen. Sie hat spezielle Stängelstrukturen, die nützliche Bestäuber anziehen, während unerwünschte Insekten abgeschreckt werden. Pechnelkenextrakt ist in Deutschland als Pflanzenstärkungsmittel zugelassen.

Weiße Lichtnelke / Weißes Leimkraut / Nachtnelke (Silene latifolia)

Die Weiße Lichtnelke ist eine mehrjährige Pflanze mit abführenden, entzündungshemmenden Eigenschaften und wird bei Atemwegserkrankungen, Husten und Rheuma angewendet. Sie hat duftende weiße Blüten und wächst an Ruderalstandorten. Ihre Blüte zieht Nachtfalter an, die zur Bestäubung beitragen. Sammelzeit erfolgt im Frühling und Herbst.

Sternmiere, Echte (Rabelera holostea, (Stellaria holostea))

Die Echte Sternmiere hat entzündungshemmende Wirkungen und wird bei Hämorrhoiden, Furunkeln, Gicht und Rheuma angewendet. Sie ist eine immergrüne Pflanze, die zwischen April und Juni blüht und in lichten Wäldern zu finden ist. Jungtriebe und Blüten sind essbar und mild im Geschmack. Arztbesuche sind unerlässlich bei ernsthaften Beschwerden.

Vogelmiere (Stellaria media)

Die Vogelmiere ist eine einjährige Pflanze mit zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften, darunter hustenstillend und schmerzlindernd. Sie wird zur Behandlung von Husten, Hautkrankheiten und rheumatischen Beschwerden verwendet. Ihre Blätter sind nährstoffreich, sollten jedoch nicht in großen Mengen unvorsichtig konsumiert werden. Tee daraus kann positive Effekte bei Wunden bieten.

Seifenkraut (Saponaria officinalis)

Das Seifenkraut ist eine schwach giftige Pflanze mit schleimlösenden, schweißtreibenden und entschlackenden Eigenschaften. Es wird bei Husten, Verdauungsstörungen und Hauterkrankungen verwendet. Die Pflanze hat verschiedene Inhaltsstoffe, darunter Saponine, und kann in Teemischungen oder als Waschmittel eingesetzt werden. Bei Überdosierung kann es zu Erbrechen kommen.

Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris)

Das Taubenkropf-Leimkraut ist eine mehrjährige Pflanze mit vitaminspendenden und stoffwechselanregenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von entzündeten Augen und als Hautpflege verwendet. Die Pflanze hat kahl-eiförmige Blätter, blüht zwischen Mai und September, und ihre Teile sind essbar oder können zur Herstellung von Waschlotionen genutzt werden.

Kornrade (Agrostemma githago)

Die Kornrade ist eine einjährige, stark giftige Pflanze, die aufgrund ihrer Giftigkeit nicht mehr verwendet wird. Ihre Teile, insbesondere die Samen, sind gesundheitsschädlich. Früher wurde sie in der Volksmedizin angewandt, heute gilt sie als vom Aussterben bedroht und ist als Ackerunkraut selten. Vorsicht ist geboten.

Gipskraut, Kriechendens (Gypsophila repens)

Gipskraut ist eine ausdauernde Pflanze, deren Wurzel schleimlösend und auswurffördernd wirkt. Es wird bei Erkältungen und Katarrhen der oberen Luftwege eingesetzt. Die Pflanze wächst in bergigen Gebieten und hat blühende, weiße oder rosafarbene Blüten. Neben der Verwendung als Heilmittel kann die Wurzel auch zur Herstellung von Feinwaschmittel dienen.