Giftig
Wirkung:
giftig, ungezieferwirksam
Anwendungsbereiche:
Vieh- und Menschläuse, gegen Ungeziefer in Haus und Hof
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut und Samen
Sammelzeit:
Juni bis August
Zu finden:
Steht auf der Roten Liste. In feuchten Wiesen und Weiden neben Gewässern, aber auch in sumpfigen Mooren. In Deutschland gilt das Sumpf-Läusekraut als stark gefährdet und ist nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Aucubin, Rhimantin
Sonstiges:
Das Sumpf-Läusekraut ist eine ein- oder zweijährige Pflanze, die 15 bis 40 Zentimeter hoch wird. Der hohle, aufrechte Stängel ist wenig verzweigt. Die Laubblätter bestehen aus einem kurzen Blattstiel und einer länglichen Blattspreite, die bis zu 8 Zentimeter lang ist. Die rosafarbenen bis violetten Blüten sind einzeln in den Blatt- und Triebachseln angeordnet und bilden eine Ähre. Diese zwittrigen Blüten haben eine doppelte Blütenhülle; die Krone ist leicht gedreht. Der Kelch ist blasenartig. Die Oberlippe ist ungespalten und kapuzenförmig, während die Unterlippe drei Lappen hat. Die Kapselfrucht ist kugelig bis eiförmig und öffnet sich nach oben. Die dunkelbraunen Samen sind bis zu 2,4 Millimeter lang.
Das Läusekraut ist ein Halbschmarotzer, der für sein Gedeihen bestimmte Gräser braucht. Die meisten Läusekrautarten wachsen in China.
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