Wirkung:
hustenstillend
Anwendungsbereiche:
Atemwegserkrankungen, Husten
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
in Gebirgen Süd- und Mitteleuropas, in Steinschuttfluren, in Hochstaudenfluren oder in Bergmischwäldern.
Inhaltsstoffe:
Pyrrolizidinalkaloide
Sonstiges:
Bei Adenostyles-Arten handelt es sich um ausdauernde krautige Pflanzen mit unterschiedlich behaarten oberirdischen Pflanzenteilen und einer grundständigen Rosette, während die obersten wechselständigen Laubblätter verkleinert sind. Die Arten haben schirmrispige Blütenstände mit rund 1 Zentimeter langen, rosafarbenen Röhrenblüten. Der Graue Alpendost und der Grüne Alpendost enthalten in einem Blütenkorb zwei bis fünf Röhrenblüten, während der Weißfilzige Alpendost bis zu 25 Röhrenblüten pro Körbchen aufweist.
🛑 Der Alpendost enthält Pyrrolizidinalkaloide, aufgrund dessen sollte man auf seine Verwendung verzichten, vor allem während der Schwangerschaft, Stillzeit und bei einer Lebererkrankung.
Es gibt vier Arten des Alpendost, so zum Beispiel der Graue Alpendost (Adenostyles alliariae) mit etwa zwei Unterarten, der Grüne Alpendost (Adenostyles alpina Syn.: Adenostyles glabra) mit etwa 6 Unterarten, Weißfilziger Alpendost (Adenostyles leucophylla) und Adenostyles dubia.
Der Alpendost ist im Alpenraum in vielen alten Rezepten vertreten und wird wie Huflattich (Tussilago farfara) und Pestwurz (Petasites hybridus) verwendet. Traditionell wurde er von den Bewohnern der Region geschätzt, da er in der Volksmedizin viele Anwendungen fand, darunter die Behandlung von Atemwegserkrankungen und zur Unterstützung der Verdauung. Allerdings sollte man aufgrund der hohen leberschädlichen Wirkung von Alpendost vorsichtig sein und von einer Verwendung absehen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. In der modernen Phytotherapie wird deshalb häufig auf sicherere Alternativen für die gewünschten Heilwirkungen zurückgegriffen, da die Risiken seiner Anwendung in vielen Fällen die potenziellen Vorteile überwiegen.
„Dost“ stammt aus dem Althochdeutschen und bezeichnet Pflanzen mit dichten reichblütigen Blütenständen.
Zum Räuchern kann man den Alpendost auch verwenden, in dem man die Wurzel und die Blätter klein schneidet und trocknen lässt. Diese getrockneten Pflanzenteile entfalten beim Erhitzen einen erdigen und aromatischen Duft, der nicht nur zur Raumbeduftung beiträgt, sondern auch in vielen traditionellen Ritualen eingesetzt wird. Darüber hinaus gilt der Alpendost in einigen Kulturen als Heilpflanze, die positive Eigenschaften für Geist und Körper mit sich bringt. Besonders während der kalten Monate kann das Räuchern mit Alpendost eine wohltuende Wirkung entfalten und zur Förderung von Entspannung und innerer Ruhe beitragen und kann auch bei Atemwegserkrankungen helfen.
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