auch Zurückgekrümmter Fuchsschwanz oder Rauhaariger Amarant
Wirkung:
adstringierend, blutstillend
Anwendungsbereiche:
Durchfall, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Heiserkeit, starke Menstruation
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen
Sammelzeit:
Juni bis September
Zu finden:
stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist mittlerweile auf allen Kontinenten vertreten. Im 18 Jahrhundert kam der Zurückgebogene Amarant nach Europa als Neophyt. Er wächst in Weinbergen, auf Äckern, in Gärten und an Wegrändern.
Inhaltsstoffe:
Aminosäuren, Mineralien, Vitamine, Gerbstoffe, Oxalsäure
Sonstiges:
Der Zurückgebogener Amarant ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 100 cm erreicht. Sie hat einen flaumig-zottigen, meist aufrechten Stängel mit rötlichen Streifen und kann in verschiedenen Grüntönen erscheinen. Die Laubblätter sind elliptisch bis oval, bis zu 10 cm lang und weisen parallele Seitennerven auf. Die Blütezeit ist von Juli bis September, wobei die Blütenstände dichte, dichasiale Blütenknäuel und einen traubigen Teilblütenstand ausbilden, die sich rau bis stachelig anfühlen. Die unscheinbaren Blüten sind fünfzählig, die weiblichen Blüten haben spatelförmige Perigonzipfel, und die Kapseln enthalten glänzend schwarze Samen.
🛑 Aufgrund des Oxalsäuregehaltes sollten Menschen die zu Nierensteinen neigen nicht all zu viel essen. Es ist nicht bekannt, dass Vertreter dieser Gattung giftig sind. Auf stickstoffreichen Böden konzentrieren sich jedoch Nitrate in den Blättern. Dies ist besonders auf Flächen mit chemischem Dünger zu beobachten. Nitrate werden mit Magenkrebs, Blauschimmel und anderen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Daher ist vom Verzehr dieser Pflanze abzuraten, wenn sie anorganisch angebaut wurde.
In der Küche kann der Zurückgebogene Amarant als Gemüse kocht werden und um so den Oxalsäuregehalt zu umgehen, in dem man das Kochwasser abgießt. Die Samen kann man roh oder geröstet essen, außerdem kann man sie zu Mehl verarbeiten und für Brot, Brei oder zum Eindicken nutzen.
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