Mittlere Wegerich (Plantago media)

Der Mittlere Wegerich ist eine mehrjährige Heilpflanze mit blutreinigenden, entzündungshemmenden und hautheilenden Eigenschaften. Er wird zur Linderung von Husten, Bronchitis und Verdauungsproblemen verwendet. Die Pflanze enthält wertvolle Inhaltsstoffe und kann in Tees oder Salben angewendet werden. Die Sammelzeit erstreckt sich von Mai bis September.

Warzen-Spindelstrauch (Euonymus verrucosus)

Der Warzen-Spindelstrauch ist ein giftiger, sommergrüner Strauch, der bis zu 3 Meter hoch wächst und oft in Laub- und Mischwäldern zu finden ist. Alle Teile der Pflanze sind giftig, insbesondere die Früchte. Trotz seiner Toxizität wird er häufig in der Landschaftsgestaltung verwendet. Bei Überdosierung drohen gesundheitliche Risiken.

Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)

Das Wald-Veilchen ist eine ausdauernde Pflanze, die in lichten Wäldern wächst und zwischen März und Mai gesammelt wird. Es hat schleimlösende Eigenschaften und wird bei Lungenerkrankungen eingesetzt. Auch die jungen Blätter und Blüten sind essbar. Die Pflanze wird oft mit dem Duft-Veilchen in der Volksmedizin gleichgesetzt.

Wasserpfeffer / Pfefferknöterich  (Persicaria hydropiper, Syn. Polygonum hydropiper)

Der Wasserpfeffer ist eine einjährige krautige Pflanze, die blutstillende, entzündungshemmende und harntreibende Wirkungen hat. Sie wird verwendet bei schmerzhaften Periodenblutungen, Nierenleiden und Rheuma. Ihre Blätter sind scharf und dienen als Gewürz. Die Pflanze blüht von Mai bis Oktober und benötigt bestimmte Standortbedingungen für optimales Wachstum.

Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa)

Der Röhrige Wasserfenchel ist eine giftige, ausdauernde Pflanze, die in feuchten Wiesen wächst. Mit Oenanthotoxin ist sie gefährlich für Tiere und kann zu Durchfall führen. In Deutschland stark gefährdet, wird sie historisch als Heilmittel verwendet, findet jedoch heute nur homöopathische Anwendung. Schutzstatus fehlt in Deutschland. Blütezeit: Mai bis August.

Wasserschierling (Cicuta virosa)

Der Wasserschierling ist eine stark giftige Pflanze, vor allem die Knollen, die tödlich wirken können. Er wächst an stehenden Gewässern und enthält Cicutoxin, das zu schwerwiegenden Symptomen führt. In der Homöopathie findet er Anwendung bei hysterischen Krämpfen, jedoch ist Vorsicht geboten aufgrund seiner Gefährlichkeit.

Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)

Die Wald-Engelwurz ist eine mehrjährige Pflanze, die antibakteriell wirkt und bei verschiedenen Beschwerden wie Verdauungsstörungen und Rheuma eingesetzt wird. Verwendet werden die Wurzeln, Blätter, Blüten, Samen sowie die Früchte. In der Küche sind die Pflanzenteile essbar und können in diversen Gerichten verwendet werden.

Winterling (Eranthis hyemalis)

Der Winterling ist eine ausdauernde, giftige Pflanze, die in feuchten Laubwäldern und Gebüschen wächst. Sie erreicht Höhen von 5 bis 20 cm und blüht von Februar bis März. Die Knolle ist besonders giftig und kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen. Der Neophyt ist in Europa und Nordamerika verbreitet.

Wasserminze (Mentha aquatica)

Die Wasserminze ist eine mehrjährige Pflanze mit vielfältiger Wirkung, darunter schmerzstillend und antiseptisch. Sie wird bei Reisekrankheit, Fieber und Hautproblemen angewendet. Ihre Blätter, die einen mintartigen Duft haben, sind essbar. Die Pflanze wächst in feuchten Gebieten und hat historische Bedeutung als Heil- und Zauberkraut. Vorsicht ist bei Überdosierung geboten.

Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)

Der Wiesen-Storchschnabel hat schmerzlindernde, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkungen. Er wird bei Magen-Darm-Erkrankungen, Durchfall und Schmerzen angewendet. Die Pflanze hat essbare Blüten und junge Blätter, die in der Küche verwendet werden können. Sie wächst von Mai bis August auf Wiesen und wegrändern.