auch Gelbe Rauke oder Gelbe Resede
Wirkung:
antioxitativ, entzündungshemmend, binde-gewebsschützend, beruhigend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe, Quetschungen, blaue Flecken
Verwendete Pflanzenteile:
das blühende Kraut
Sammelzeit:
Juni bis Oktober
Zu finden:
in Europa und Westasien an Bahnstrecken, Wegrändern, Ödland, Steinbrüchen, Dämmen, Kiesgruben und auf Äckern.
Inhaltsstoffe:
Luteolin, Luteolosid, Senföle, Glucotropaeolin
Sonstiges:
Der Gelbe Wau ist eine sommergrüne, einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze, die Höhen von 30 bis 70 Zentimetern erreicht. Der aufrechte und reich beblätterte Stängel kann einfach oder verzweigt sein. Die Laubblätter sind fiederteilig oder dreiteilig und besitzen meist einen welligen oder krausen Rand. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Oktober, mit zwittrigen, geruchlosen Blüten, die in dichten traubigen Blütenständen angeordnet sind. Die Blüten haben meist sechs hellgelbe Kronblätter, und die Staubblätter öffnen sich nacheinander. Die erzeugten Kapselfrüchte sind 8 bis 15 Millimeter lang, und die Samen sind eiförmig sowie glänzend schwarzbraun.
Vom Gelben Wau kann das ganze Kraut gegessen werden. Es hat einen kresseähnlichen, mild würzigen Geschmack, welcher sich hervorragend für verschiedene Gerichte eignet. Die zarten Blätter und die feinen Stängel können frisch in Salaten verwendet werden, um eine angenehme Schärfe und Frische zu verleihen. Ob in Sandwiches, Suppen oder als aromatische Garnitur – die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten machen den Gelben Wau zu einer interessanten Zutat in der Küche.
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