Der Gemeine Bocksdorn, auch als Goji bekannt, bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile wie antioxidative, herzfreundliche und krebshemmende Wirkungen. Die Früchte sind nahrhaft und vielseitig verwendbar, z.B. in Tees oder Snacks. In der traditionellen chinesischen Medizin wird er gegen Bluthochdruck und Diabetes eingesetzt. Allergien und Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten sind möglich.
Kategorie-Archive: Pflanzen von A – E
Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys)
Der Edel-Gamander ist eine geschützte Pflanzenart mit vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen wie schleimlösend und entzündungshemmend. Seine Anwendung umfasst Behandlung von Husten, Verdauungsproblemen und Schmerzen. Trotz seiner traditionellen Verwendung gibt es Warnungen wegen möglicher Leberschäden, was von Furano-neo-Clerodanen verursacht wird. Die Pflanze hat zudem kulturelle und spirituelle Bedeutung.
Erdrauch (Fumaria officinalis)
Der Gewöhnliche Erdrauch ist eine einjährige Pflanze mit blutreinigenden und verdauungsfördernden Eigenschaften. Sie hilft bei Gallebeschwerden, Hautunreinheiten und Stimmungsschwankungen. Vor der Blütezeit gesammelt, kann sie in Teemischungen und Salaten verwendet werden. Bei Überdosierung und bestimmten gesundheitlichen Bedingungen kann sie nachteilig wirken. Historisch wurde sie rituell verwendet.
Erdnuss (arachis hypogaea)
Erdnüsse, aus Südamerika stammend, sind eine einjährige Pflanze mit hohem Magnesium- und Fettgehalt. Sie fördern den Stoffwechsel und sind vielseitig in der Küche und Kosmetikverwendung. Vorsicht ist bei Allergien geboten, da Symptome von Hautreaktionen bis zu schwerwiegenden allergischen Reaktionen reichen können. Erdnüsse sind besonders beliebt in internationalen Gerichten.
Erdmandel (Cyperus esculentus)
Die Erdmandel hat vielfältige Wirkungen, darunter verdauungsfördernd und entzündungshemmend. Sie wird bei Verdauungsproblemen, Herzerkrankungen und Menstruationsstörungen eingesetzt. Ihre eigentliche Erntezeit beginnt Ende September. Die Pflanze enthält essentielle Nährstoffe und bietet Vorteile für Diabetiker und die Nieren. Frische Erdmandeln können roh oder geröstet konsumiert werden.
Erbse (Pisum sativum)
Die Erbse hat immunstärkende, antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften. Sie wirkt positiv auf den Magen-Darm-Bereich, senkt den Cholesterinspiegel und verringert Arteriosklerose. Als eiweißreiche Hülsenfrucht ist sie ein guter Eisen- und Kupferlieferant, doch bei Gicht ist der Verzehr eingeschränkt. Historische Überlieferungen beachten.
Eisenhut, Blauer (Aconitum napellus)
Der Blaue Eisenhut ist eine extrem giftige Pflanze, die schmerzlindernde Wirkung hat. Alle Pflanzenteile sind gefährlich, insbesondere die Wurzelknolle, die Aconitin enthält. Der Kontakt kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, einschließlich Lähmung und Tod. Die Pflanze sollte nicht in Kinderumgebungen vorkommen. Arztbesuch bei Beschwerden dringend empfohlen.
Einbeere (Paris quadrifolia)
Die Einbeere ist eine giftige Pflanze, die in feuchten Laubwäldern vorkommt und 10 bis 30 Zentimeter hoch wird. Sie enthält Saponine, Paridin und Paristyphin und hat verschiedene Anwendungen, darunter als Desinfektionsmittel. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die Beeren, die zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen können.
Efeu (Hedera helix)
Efeu ist eine immergrüne Kletterpflanze mit giftigen Blättern und Früchten, die für ihre schleimlösenden und krampflösenden Eigenschaften bekannt ist. Hauptsächlich wird sie bei Atemwegserkrankungen eingesetzt, jedoch ist Selbstanwendung nicht empfohlen. Aufgrund ihrer Saponine kann Efeu auch als umweltfreundliches Reinigungsmittel dienen.
Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale sup. alpinum)
Das Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale) wirkt hautberuhigend und abführend und wird gegen Bauchschmerzen und zur UV-Abschirmung eingesetzt. Mit Antioxidantien ist es in Kosmetik, Lebensmitteln und als Heilpflanze geschätzt. Die Pflanze ist selten und wird in den Alpen kultiviert. Bei gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt konsultiert werden.