Eberraute / Cola-Kraut (Artemisia abrotanum)

Eberraute ist eine vielseitige Pflanze mit medizinischen Eigenschaften wie appetitfördernd, verdauungsfördernd und harntreibend. Sie wird zur Behandlung von Magenbeschwerden, Hysterie und Atemnot eingesetzt. In der Küche wird sie zum Würzen verwendet und als Sirup in Getränken geschätzt. Auch ein Mottenvertreiber und Weihrauchersatz.

Garten-Chrysantheme (Chrysanthemum grandiflorum, Syn. Dentranthema g.)

Die Garten-Chrysantheme ist eine vielseitige Pflanze mit schleimlösenden und gefäßerweiternden Wirkungen. Sie hilft bei Augenentzündungen, Kopfschmerzen und Hautproblemen. Ihre Blüten sind essbar und können in verschiedenen Gerichten verwendet werden. Die Pflanzenส่วนteile können Hautirritationen verursachen. In Japan ist sie ein Kaiser-Symbol, während sie in Frankreich für Trauer steht.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Das Buschwindröschen ist eine giftige Pflanze, die entzündungswidrige und antirheumatische Wirkungen hat. Es wird homöopathisch bei starken Menstruationsblutungen, Rheuma und Kopfschmerzen eingesetzt. Alle Pflanzenteile sind schwach giftig, und der Pflanzensaft kann Hautreizungen verursachen. Es blüht im Frühling und wächst in Laubmischwäldern.

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Der Buchsbaum ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 8 Meter hoch wird und giftig ist, mit häufigen Anwendungen bei Fieber und Rheuma. Die Pflanze enthält Alkaloide und kann Symptome wie Übelkeit verursachen. Historisch betrachtet symbolisierte sie langes Leben und wurde in Klostergärten sowie bei Bestattungen verwendet.

Bruchkraut, Kahles (Herniaria glabra)

Das Kahle Bruchkraut wirkt krampflösend, harntreibend und antimikrobiell. Es wird zur Behandlung von Nierenerkrankungen, Harnwegsinfektionen und Stoffwechselanregung eingesetzt. Die Pflanze blüht von Juni bis September, wächst auf sandigen Flächen und hat nützliche Inhaltsstoffe wie Saponine und Flavonoide. Tee aus der Pflanze kann bis zu dreimal täglich konsumiert werden.

Brombeere (Rubus fruticosus)

Die Brombeere bietet vielfältige gesundheitliche Wirkungen wie blutdrucksenkend, entzündungshemmend und immunstärkend. Anwendbar bei diversen Beschwerden, von Husten über Durchfall bis zu Menstruationsproblemen. Ihre Blätter und Früchte sind essbar und werden in der Küche eingesetzt. Die Pflanze ist ein bedeutender Provitamin-A-Lieferant und hat kosmetische Anwendungsmöglichkeiten.

Braunwurz, Knotige (Scrophularia nodosa)

Die Knotige Braunwurz hat wurmtreibende, entzündungshemmende und harntreibende Wirkungen. Sie wird bei Hautkrankheiten und leichten Herzkrankheiten angewendet. Der Tee aus der Wurzel fördert den Stoffwechsel. Die Pflanze wächst an feuchten Stellen und hat charakteristische braune Blüten. Traditionell gilt sie auch als Schutzamulett gegen böse Zauber.

Gartenbohne / Fisole / Buschbohne (Phaseolus vulgaris)

Die Gartenbohne hat eine zuckerregulierende Wirkung und wird bei Symptomen wie Akne, Diabetes Typ 2, Gicht und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Sie ist eine alte Kulturpflanze mit verschiedenen Sorten und kann giftige Stoffe enthalten, die durch Kochen neutralisiert werden. In der Küche wird sie vielfältig verwendet und enthält viele Nährstoffe.

Blaustern, Zweiblättriger (Scilla bifolia)

Der Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia) ist eine giftige Pflanze, die in Deutschland selten vorkommt und durch gesetzliche Bestimmungen geschützt ist. Sie erreicht eine Höhe von 15 bis 20 cm und blüht im Frühling in blau-violetten Farben. Die gesamte Pflanze ist giftig, besonders Zwiebel und Samen.

Blasenstrauch, Gelber (Colutea arborescens)

Der Gelbe Blasenstrauch ist ein bis zu 4 Meter hoher, sommergrüner Strauch mit giftigen Samen und Blättern. Er hat abführende und harntreibende Wirkungen und wird selten in der Kräuterheilkunde verwendet. Vergiftungen äußern sich durch Erbrechen und Durchfall, insbesondere bei Kindern, während Tiere oft gut damit zurechtkommen.