Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea)

Die Preiselbeere ist ein immergrüner Zwergstrauch, dessen Blätter und Früchte desinfizierende und entzündungswidrige Eigenschaften besitzen. Sie unterstützt bei Harnwegserkrankungen, rheumatischen Beschwerden und Verdauungsproblemen. Die Beeren sind nährstoffreich, lange haltbar und werden oft in Lebensmittelverarbeitungen verwendet. Überdosierung kann Nebenwirkungen haben; ärztlicher Rat ist notwendig.

Portulak (Portulaca oleracea syn. sativa)

Portulak ist eine einjährige, sukkulente Pflanze, die hauptsächlich in Indien vorkommt. Ihre blutreinigenden und antibakteriellen Eigenschaften machen sie nützlich gegen diverse Beschwerden wie Sodbrennen, Husten und Hautkrankheiten. Die vitaminreichen Blätter sind essbar, werden jedoch nach der Blüte bitter und sollten frisch verwendet werden. Schwangere sollten vorsichtig sein.

Pfeffer (Piper nigrum)

Pfeffer hat verdauungsfördernde, antimikrobielle, harntreibende und appetitanregende Wirkungen. Die Pflanze stammt aus Südindien und kann bis zu 30 Jahre produktiv sein. Sie wird in der Küche als Gewürz verwendet und findet auch Anwendung in der ayurvedischen Medizin. Die unterschiedlichen Pfeffersorten stammen von derselben Pflanze.

Petersilie (Petroselinum crispum)

Petersilie ist eine vielseitige Pflanze mit wassertreibenden, appetitanregenden und blutreinigenden Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung verschiedener Beschwerden wie Nieren- und Blasenerkrankungen sowie Menstruationsproblemen eingesetzt. In der Küche ist sie unverzichtbar und liefert viel Vitamin C. Vorsicht ist geboten bei der Verwendung wildwachsender Sorten, da sie giftig sein können.

Pestwurz, Rote (Petasites hybridus)

Die Gewöhnliche Pestwurz ist eine mehrjährige Pflanze mit schmerzlindernden, krampflösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung von Migräne, Atemwegserkrankungen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze enthält Pyrrolizidin-Alkaloide, die in hohen Dosen gesundheitsgefährdend sind. Verwendung als Tee wird empfohlen, jedoch sind Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Odermennig ist eine Heilpflanze mit vielfältigen Wirkungen, darunter stoffwechselanregend und entzündungshemmend. Sie wird zur Behandlung von Leber- und Gallenbeschwerden, Husten, und anderen Erkrankungen eingesetzt. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 60 cm und blüht im Juni. Allergische Reaktionen und Wechselwirkungen sind möglich. Anwendungen wie Tee sind empfohlen.

Nachtviole (Hesperis matronalis)

Die Gewöhnliche Nachtviole ist eine giftige, aber essbare Pflanze, die harntreibende und schweißtreibende Wirkungen hat. Sie wird bei Husten und Konsum von Tees verwendet. Die Pflanze blüht von April bis Juli und zieht nachtaktive Insekten an. Nutzung in der Küche beinhaltet das Hinzufügen von Blüten und Blättern zu Salaten.

Nachtkerze (Oenothera biennis)

Die Gemeine Nachtkerze ist eine zweijährige Pflanze mit beruhigenden und hautwirksamen Eigenschaften. Sie hilft bei Erkrankungen wie Neurodermitis, PMS und Hautproblemen. Ihre Wurzeln und Blätter sind essbar, während das Nachtkerzenöl vor allem in Kosmetik Verwendung findet. Das Öl unterstützt die Hautpflege und Heilung von Beschwerden.

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)

Mönchspfeffer wirkt hormonregulierend und beruhigend, steigert den Milchfluss stillender Mütter und unterstützt die Fruchtbarkeit. Er wird bei PMS, Wechseljahresbeschwerden und Zyklusstörungen eingesetzt. Die Pflanze hat diverse Inhaltsstoffe und ist im Mittelmeerraum verbreitet. Schwangere und stillende Frauen sollten den Gebrauch vermeiden. Mönchspfeffer fand auch Verwendung in der Küche und im Mittelalter.

Möhre, Wilde (Daucus carota subsp. carota)

Die Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota) hat zahlreiche heilende Wirkungen und Anwendungsbereiche, darunter entzündungshemmend und harntreibend. Sie wird zur Linderung bei Madenwürmern, Hautentzündungen und Blasenproblemen eingesetzt. Diese Pflanze ist essbar, besonders die Wurzeln und Blüten, und sollte in der Natur vorsichtig identifiziert werden.