Leinsamen sind reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren und anderen Nährstoffen, wodurch sie vielseitig als natürliches Heilmittel und Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Sie wirken abführend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Ihre Verwendung reicht von der Behandlung von Verstopfung bis zu Hauterkrankungen. Vorsicht ist geboten, da sie Arzneimittel beeinflussen können.
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Mädesüß (Filipendula ulmaria)
Mädesüß ist eine vielseitige Pflanze mit schmerzlindernden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung von Erkältungen, Rheuma und Verdauungsstörungen eingesetzt. Die Pflanze hat eine süßliche Blüte, die auch in der Küche verwendet wird. Vorsicht ist bei bestimmten Gesundheitszuständen und Wechselwirkungen mit Medikamenten geboten.
Pfefferminze (Mentha piperita)
Die Pfefferminze wirkt krampflösend, blähungswidrig, und antibakteriell, und findet Anwendung bei Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen. Ihre Blätter und Blüten werden im Sommer geerntet. Pfefferminztee ist ein beliebtes Hausmittel, sollte jedoch in Maßen konsumiert werden. Bei stillenden Müttern und Kleinkindern ist Vorsicht geboten.
Majoran (Origanum majorana)
Majoran wirkt blähungstreibend, verdauungsfördernd und appetitanregend. Es wird bei Magenbeschwerden, Heuschnupfen und Schmerzen eingesetzt. Die Pflanze hat aromatische, samtige Blätter und blüht zwischen Mai und Oktober. In der Küche ist sie mild und vielseitig, jedoch sollte sie in der Schwangerschaft nicht hochdosiert verwendet werden.
Oregano (Origanum vulgare)
Dost, auch bekannt als Oregano, hat vielfältige gesundheitliche Wirkungen, darunter blähungstreibend, krampflösend und entzündungshemmend. Er wird zur Linderung von Beschwerden wie Blähungen, Krämpfen und Husten angewendet. Die Pflanze wird in der Küche als Gewürz genutzt und hat antiseptische und antibakterielle Eigenschaften, wirksam gegen MRSA.
Pfingstrose (Paeonia officinalis)
Die Echte Pfingstrose wirkt krampflösend, schmerzstillend und blutstillend und wird bei verschiedenen Beschwerden wie Fieber, Krämpfen und Muskelverspannungen eingesetzt. Die Pflanze hat eine hohe Wuchshöhe und blüht zwischen Mai und Juni. Bei Überdosierung können Nebenwirkungen auftreten. Tee sollte moderat konsumiert werden. Arztbesuch ist ratsam bei ernsthaften Beschwerden.
Liebstöckel (Levisticum officinalis)
Liebstöckel ist eine vielseitige Pflanze mit hormonsteigernden, harntreibenden und magenstärkenden Wirkungen. Sie wird zur Behandlung von Harnwegsinfektionen, Bauchschmerzen und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Die Wurzel wird traditionell in Liebestränken verwendet. Vorsicht ist geboten bei Schwangerschaft, Hautkontakt und bestehenden Herz- oder Nierenschäden.
Echter Lavendel (Lavandula angustifolia, Syn. Lavandula officinalis)
Lavendel wirkt antiseptisch, beruhigend und harntreibend und findet Anwendung bei Bluthochdruck, Schlafstörungen, Nervosität und Schmerz. Die Pflanze, heimisch im Mittelmeerraum, wird von Juli bis August geerntet. Ihre Blüten können als Tee oder in Bädern verwendet werden, wobei sie auch bei innerlicher Einnahme Nebenwirkungen haben können.
Echtes Labkraut (Galium verum)
Das Echte Labkraut ist eine vielseitige Pflanze, die krampflösende, harntreibende und hautreinigende Eigenschaften besitzt. Es unterstützt die Ausscheidung von Giften, wird bei verschiedenen Beschwerden angewendet und ist für die Käseherstellung nützlich. Präklinische Forschungen an der Universität Würzburg konzentrieren sich auf die Krebstherapie mit Labkrautextrakten.
Geflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
Lungenkraut ist eine Heilpflanze, die bei Lungenkrankheiten, Wunden und Entzündungen verwendet wird. Es hat schleimbildende, entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften. Die Pflanze wächst in schattigen Wäldern und kann als Tee zubereitet werden. Zur Anwendung sind Blätter, Blütenstände und Wurzeln verwendet. Vorsicht bei Überdosierung und Allergien.