Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine zweijährige Pflanze, die harntreibend, entzündungshemmend und antirheumatisch wirkt. Er wird bei Husten, Fieber und Wundbehandlungen genutzt. Die Pflanze enthält giftige Bestandteile, aber beim Menschen ist kaum Vergiftungsgefahr gegeben. Ihre blauen Blüten sind essbar und werden in der Küche verwendet.
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Nachtschatten, Bittersüßer (Solanum dulcamara)
Der Bittersüße Nachtschatten ist eine giftige Kletterpflanze mit schmerzlindernden, entzündungshemmenden und harntreibenden Wirkungen. Die Anwendung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da alle Pflanzenteile giftige Alkaloide enthalten. Die Verwendung beschränkt sich auf Fertigpräparate zur äußerlichen Anwendung bei chronischen Hauterkrankungen und sollte maximal zwei Wochen dauern.
Myrte (Myrtus communis)
Die Myrte, ein bis zu 5 Meter hoher Strauch, trägt zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Prostatabeschwerden und Hautproblemen bei. Sie enthält ätherische Öle und kann als Tee konsumiert werden. In der orientalischen Küche dient sie als Gewürz. Räuchern wird zur Reinigung von Räumen genutzt. Medizinische Beratung ist bei Beschwerden erforderlich.
Mondraute (Botrychium lunaria)
Die Echte Mondraute hat eine zusammenziehende Wirkung und stärkt erschlafftes Gewebe. Die Blätter sind essbar und süßlich im Geschmack. Diese geschützte Pflanze wächst in trockenen Wiesen und lichten Wäldern von April bis August. Ihre Inhaltsstoffe umfassen Gerbstoffe und Fruchtsäuren. Ein Arztbesuch bleibt bei Beschwerden unerlässlich.
Milzkraut, Wechselblättriges (Chrysosplenium alternifolium)
Das Wechselblättrige Milzkraut ist eine schwach giftige, ausdauernde Pflanze, die blutreinigend und blutbildend wirkt. Anwendungsbereiche umfassen die Milz und Leukämie. Sie wächst in feuchten Wäldern und bildet Kolonien. Die Pflanze hat spezielle Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Triterpensaponine. Medizinischer Rat sollte bei ernsthaften Beschwerden eingeholt werden.
Milchstern, Doldiger (Ornithogalum umbellatum)
Der Dolden-Milchstern ist eine giftige Pflanze, die in Wiesen und Weinbergen des westlichen Mittelmeergebiets wächst. Hauptsächlich verwendet werden ihre Blüten und Zwiebeln, die stark herzwirksam sind. In der Volksmedizin hilft sie bei unterschiedlichen Beschwerden. Die Zwiebeln gelten auch als kulinarische Delikatesse, haben jedoch variierende Giftigkeit.
Meerzwiebel (Drimia maritima syn. Urginea maritima)
Die Weiße Meerzwiebel ist eine giftige Pflanze, die in wärmeren Regionen wächst. Sie hat herzstärkende, harntreibende und schleimlösende Wirkungen, jedoch wird von Selbstanwendung abgeraten. Die gesamte Pflanze, insbesondere die Zwiebel, kann gefährlich sein. Sie sollte nur nach Rücksprache mit Experten verwendet werden und ist auch in magischen Ritualen verbreitet.
Marienblatt / Frauenminze (Chrysanthemum balsamita)
Die Frauenminze ist eine ausdauernde Pflanze mit antiseptischen, krampflösenden und verdauungsfördernden Eigenschaften, die bei Leberleiden, Menstruationsproblemen und Verdauungsstörungen eingesetzt wird. Die Blätter werden vor und nach der Blütezeit im Juli und August gesammelt. Sie enthält ätherische Öle, Bitterstoffe und Glykoside, jedoch sollte sie während der Schwangerschaft vermieden werden.
Maiglöckchen (Convallaria majalis)
Das Maiglöckchen ist eine stark giftige Pflanze, die hauptsächlich zur Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt wird. Es hat herzstärkende Wirkungen, sollte jedoch nicht selbst angewendet werden, da alle Teile, insbesondere die Blüten und Früchte, gefährliche Vergiftungserscheinungen hervorrufen können. Es gilt auch als Liebessymbol und wird in Parfums verwendet.
Mahonie, Gewöhnliche und Nervige (Mahonia aquifolium, Mahonia nervosa)
Die Gewöhnliche Mahonie ist ein giftiger Strauch mit der Wirkung, die Leber zu unterstützen und entzündungshemmend zu wirken. Ihre Anwendungsbereiche umfassen Psoriasis, Hautkrankheiten und Verdauungsprobleme. Die Beeren sind essbar, jedoch sollten die meisten Pflanzenteile aufgrund der Giftigkeit vorsichtig verwendet werden. Rücksprache mit einem Arzt ist empfohlen.