Die Jungfer im Grünen ist eine leicht giftige Pflanzenart, die harntreibend und schleimlösend wirkt. Mit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, vor allem gegen Blähungen, besitzt sie zahlreiche deutsche Namen und wird oft als Zierpflanze kultiviert. Ihre Samen enthalten das giftige Alkaloid Damascenin, dennoch findet sie Verwendung in Küche und Parfümindustrie.
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Gewöhnliches Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
Das Gewimperte Kreuzlabkraut ist eine mehrjährige Pflanze mit adstringierender, harntreibender und wundheilender Wirkung. Es wird bei Husten, Atemwegsproblemen, Rheuma und Wunden verwendet. Die Blüten und Blätter sind essbar. Sie wächst von April bis Juni auf Wiesen und in lichten Wäldern und hat charakteristische gelblich-grüne Blüten.
Aufrechte Glaskraut (Parietaria officinalis, Syn.: Parietaria erecta)
Das Aufrechte Glaskraut wirkt verdauungsfördernd, harntreibend und wundheilend. Es findet Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, chronischem Husten und Wunden. Verwendet werden die Blätter, die zwischen Juni und September gesammelt werden. Die Pflanze kann roh oder gegart in der Küche eingesetzt werden, ist vielseitig und nährstoffreich. Vorsicht bei Allergien.
Federgräser und Pfriemengräser (Stipa)
Die Stipa-Arten sind weltweit verbreitete Gräser, die als Futterpflanzen wichtig sind, aber keine medizinische Anwendung haben. Sie sind ästhetisch geschätzt und bieten Lebensraum für Tiere. Ihre Früchte können bei Haustieren Verletzungen verursachen. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um Gesundheitsprobleme zu vermeiden und Weideflächen frei von diesen Pflanzen zu halten.
Kubeben-Pfeffer (Piper cubeba)
Kubeben-Pfeffer ist eine ausdauernde Kletterpflanze aus Indonesien, bekannt für ihre heilenden und geschmacklichen Eigenschaften. Die getrockneten Früchte wirken schleimlösend und entzündungshemmend und finden Anwendung bei Atemwegserkrankungen sowie anderen Beschwerden. In der Küche aromatisiert Kubeben verschiedene Gerichte und wurde 2016 zur Heilpflanze des Jahres gewählt.
Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
Der Kleine Klappertopf ist eine einjährige krautige Pflanze, bis zu 50 cm hoch, mit antibakteriellen und pilztötenden Eigenschaften. Früher wurde sie bei Atem- und Augenbeschwerden verwendet. Der Inhaltsstoff Aucubin kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen, hat jedoch heilende Wirkungen. Sie wächst in Feuchtwiesen und sollte sparsam verwendet werden.
Hungerblümchen (Draba verna, Syn.: Erophila verna)
Die einjährige Pflanze, die zwischen 2 und 25 cm hoch wird, hat zusammenziehende und wundheilende Wirkungen und wird zur Behandlung von Entzündungen des Nagelbettes eingesetzt. Sie wächst bevorzugt in europäischen und asiatischen sandigen Böden und ist vor allem in Schutzgebieten zu finden. Ihre Blüten sind meist weiß und die Früchte enthalten viele kleine Samen.
Goldstern / Wald-Gelbstern (Gagea lutea)
Der Wald-Gelbstern ist eine giftige, ausdauernde Pflanze, die in Auen und Laubwäldern vorkommt. Sie erzielt Höhen von 10 bis 30 Zentimeter und hat charakteristische blattartige Strukturen. Alle Pflanzenteile sind giftig und können die Herztätigkeit beeinträchtigen. Bei Kontakt verursacht sie Hautreizungen. Arztbesuch wird empfohlen bei Beschwerden.
Echter Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica)
Der Echte Froschlöffel ist eine giftige, mehrjährige Pflanze, die an Gewässern wächst. Sie hat giftige Blätter und Wurzeln, die für Tiere tödlich sein können. Früher wurde sie als Abführmittel eingesetzt. Traditionell fand sie Anwendung in der Volksmedizin, beispielsweise gegen Kopfschmerzen. Gifte können durch Kochen zerstört werden.
Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens)
Die Pflanze ist schwach giftig und verursacht bei innerlicher Anwendung ernsthafte gesundheitliche Probleme. Sie hat kriechende Ausläufer, goldgelbe Blüten und wächst in verschiedenen Lebensräumen. Es sind keine spezifischen Anwendungsbereiche vorhanden, und der Kontakt kann Hautreizungen hervorrufen. Eine Verwendung wird ausdrücklich nicht empfohlen. Toxine werden durch Hitze oder Trocknung zerstört.