Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris, Syn.: Senecio jacobaea)

Das Jakobs-Greiskraut ist eine giftige, leberschädigende Pflanze, die nicht mehr als Heilmittel verwendet wird. Es wächst meist zwischen 30 und 100 Zentimeter hoch und produziert gelbe Blüten. Alle Teile enthalten schädliche Pyrrolizidinalkaloide, die auch in kleinen Dosen zu dauerhaften Leberschäden führen können.

Frühlings-Krokus / Krokus (Crocus vernus)

Der Frühlings-Krokus ist eine giftige Pflanze, die in Gärten wächst und von März bis Juni blüht. Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere die Wurzeln, und können gesundheitliche Probleme bis hin zu tödlichen Folgen verursachen. Trotz ihrer dekorativen Schönheit sind sie ungeeignet für den menschlichen Verzehr.

Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides)

Der Gewöhnliche Goldregen ist ein sommergrüner, bis zu 7 Meter hoher Strauch, dessen alle Teile, insbesondere die Samen, stark giftig sind. Bei Vergiftungen treten Symptome wie Übelkeit und Erbrechen auf. Cytisin, sein Hauptalkaloid, wird zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Eine Selbstanwendung ist dringend abzuraten.

Garten-Wolfsmilch (Euphorbia peplus)

Die Garten-Wolfsmilch ist eine giftige, einjährige Pflanze, die Hautreizungen und schwerwiegende gesundheitliche Probleme bei Verzehr verursachen kann. Sie wächst in Ruderalstandorten und Gärten, hat unverzweigte Stängel und distinct Blattstrukturen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis November. Kontakt mit der Pflanze sollte vermieden werden.

Johannisbeere, Rote (Ribes rubrum)

Die Rote Johannisbeere ist ein stacheloser Strauch, dessen Blätter und Früchte schweißtreibend, blutreinigend und harntreibend wirken. Sie wird zur Linderung von Erkältungen und Verdauungsproblemen genutzt. Die vitaminreichen Beeren sind sowohl roh als auch verarbeitet in der Küche beliebt. In der Naturkosmetik findet ein alkoholischer Auszug Anwendung.

Frühlingsknotenblume / Märzbecher (Leucojum vernum)

Die Frühlings-Knotenblume ist eine giftige, mehrjährige Pflanze, die bis zu 30 cm hoch wird und in feuchten Wiesen sowie hellen Waldrändern wächst. Sie enthält Alkaloide wie Lycorin und Galantamin, die gefährliche Symptome wie Erbrechen und Krämpfe hervorrufen können. Essbar ist diese Pflanze nicht und sollte gemieden werden.

Kratzbeere (Rubus caesius)

Die Kratzbeere zeigt vielfältige Wirkungen wie entzündungshemmend und blutreinigend. Sie wird bei Beschwerden wie Durchfallerkrankungen und Hautausschlägen eingesetzt. Verwendete Teile sind Blätter und Früchte, die von April bis September gesammelt werden können. Die Früchte sind essbar und dienen der Herstellung von Marmelade und Likör. Arztbesuch empfohlen.

Goldnessel (Lamium galeobdolon Syn. Galeobdolon luteum)

Die Gewöhnliche Goldnessel ist eine mehrjährige Pflanze mit vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen, darunter krampflösend und entzündungshemmend. Anwendbar bei Husten, Bronchitis und Hautproblemen, wachsen die Blätter, Blüten und Wurzeln in lichten Wäldern. Die jungen Blätter und Blüten sind essbar und auch als Bodendecker beliebt. Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden empfohlen.

Roter Hartriegel (Cornus sanguinea)

Der Rote Hartriegel ist ein vielseitiger Strauch mit adstringierenden und fiebersenkenden Eigenschaften, der in Mitteleuropa und Südeuropa vorkommt. Seine Rinde, Blätter und Früchte finden Anwendung gegen Fieber und Vergiftungen. Die Früchte sind roh ungenießbar, jedoch reich an Vitamin C und werden in der Küche verwendet. Vorsicht ist geboten bei empfindlichen Personen.

Johanniskraut, Großblättriges (Hypericum grandifolium)

Das Großblättrige Johanniskraut ist ein invasiver, buschiger Strauch, der zwischen 50 und 180 cm hoch wird. Es bietet antibakterielle, harntreibende und schmerzlindernde Wirkungen, wirkt gegen Depressionen und bestimmte Bakterien. Die Pflanze ist in den Kanarischen Inseln und Madeira heimisch und enthält wichtige Inhaltsstoffe wie Hyperosid und Quercetin.