Schwach giftig
Wirkung:
lähmend, hautreizend, schmerzstillend, hautausscheidend
Anwendungsbereiche:
sollte nicht verwendet werden
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
Auf Äckern, in Brachen, Gärten, an Ufern, Gräben, Wegen, in Wiesen und Auenwäldern.
Inhaltsstoffe:
Protoanemonin, Saponine
Sonstiges:
Die mehrjährige krautige Pflanze wächst 10 bis 50 cm hoch. Sie hat kriechende Ausläufer, die an den Knoten wurzeln. Die Blütezeit ist von Mai bis August. Die Laubblätter sind dreizählig gefiedert, und die Blättchen sind gespalten oder gelappt und unregelmäßig gezähnt. Die goldgelben Blüten haben einen Durchmesser von 2 bis 3 cm und wachsen einzeln in den Blattachseln. Die Blütenhülle besteht aus gelben Nektarblättern und aufrechten Kelchblättern. Die Blütenstiele sind gefurcht. Es entstehen einsamige Nussfrüchte. Innerhalb der Art gibt es viele Variationen im Blatt, in der Blütengröße und in der Behaarung, doch diese Merkmale reichen nicht aus, um Unterarten zu unterscheiden oder mit bestimmten Standorten zu verbinden.
🛑 Das frische Kraut verursacht, Schleimhautentzündungen, Durchfall, Koliken, Nierenentzündungen und kann bei hoher Dosis auch auf das zentrale Nervensystem lähmend wirken. Es wird also ausdrücklich davor gewarnt, das Kraut innerlich anzuwenden! Bei empfindlichen Personen kann es bei Berührung mit dem Schleim abgeschnittener Stängel zu Hautreizungen (Wiesentermatitis) kommen.
Die Toxine werden durch Hitze oder Trocknen zerstört.
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