Wirkung:
adstringierend, harntreibend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Husten, Atemwegsproblemen, Rheuma, Ödeme, Verstauchungen, Wunden
Verwendete Pflanzenteile:
das ganze Kraut
Sammelzeit:
April bis Juni
Zu finden:
auf Wiesen, an Grabenrändern und in lichten Wäldern.
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Iridoid-Glykoside, wie Asperulosid und Monotropein, Chlorogensäure, in Spuren Anthrachinon-Derivate sowie ein Labenzym-ähnliches Protein.
Sonstiges:
Das Kreuzlabkraut ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die 15 bis 30, selten bis zu 50 Zentimeter hoch wird. Der vierkantige Stängel hat steife Haare. Die Blätter sind oval bis elliptisch und dreinervig, wachsen zu viert in Quirlen. An der Spitze der Sprossachse sind die Blätter dichter, während darunter größere unbeblätterte Stängelabschnitte vorkommen. Die kleinen Blüten stehen zu dritt bis neun in den Blattachseln. Im Gegensatz zu anderen Kreuzlabkräutern trägt diese Art von April bis Juni auch Hochblätter. Die Pflanze fällt durch ihre gelblich bis gelbgrünen Blüten und Blätter auf. Die Blütenstiele sind behaart.
Ist mit dem Kahlen Kreuzlabkraut (Cruciata glabra) verwandt, weshalb man das Gewöhnliche Kreuzlabkraut auch Gewimpertes Kreuzlabkraut nennt.
Die Gattung Cruciata umfasst zehn Arten, von denen drei in Mitteleuropa vorkommen: Cruciata laevipes, Cruciata glabra und Cruciata pedemontana. Die nächste verwandteste Gattung sind die Labkräuter (Galium). (Wikipedia)
Die Blüten, Blätter, Stängel und Samen des Gewimperten Kreuzlabkrauts sind essbar.
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Ein Kommentar zu “Gewöhnliches Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)”