Prächtige Fetthenne (Hylotelephium spectabile)

Die Prächtige Fetthenne ist eine hübsche, sukkulente Pflanze, die aus Asien stammt. Ihre Blätter sind essbar, aber Vorsicht: In großen Mengen sind sie leicht giftig. Sie wird oft in Gärten als Zierpflanze genutzt und blüht von August bis Oktober. Ideal für Salate, aber weniger ist mehr!

Milder Knöterich (Persicaria dubia, Syn.: Polygonum mite, Persicaria mitis

Der Milde Knöterich ist eine einjährige Pflanze mit distincten Blättern und besonderen Blüten. Seine Wirkungen und Anwendungsbereiche sind nicht gut dokumentiert, könnten jedoch den anderen Knöterichen ähneln. In der Küche eignet er sich für Salate, sollte jedoch nicht mit Wasserpfeffer verwechselt werden. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.

Hundskamillen (Anthemis)

Die Hundskamillen sind teilweise giftige Pflanzen, die in Europa und Nordafrika vorkommen. Sie bieten keinerlei Heilwirkung im Vergleich zur Echten Kamille. Ihre mittelgroßen Blütenkörbchen sind nicht hohl und haben keinen ausgeprägten Duft. Hundskamillen können auf Äckern und Wegrändern gefunden werden. Eine ärztliche Konsultation ist bei Beschwerden wichtig.

Kahle Kreuzlabkraut (Cruciata glabra)

Das Kahle Kreuzlabkraut ist eine ausdauernde, sommergrüne Pflanze, die früher bei Beschwerden wie Rheuma und Kopfschmerzen verwendet wurde. Es hat gewisse entzündungshemmende Eigenschaften und wuchs in lichten Wäldern. Heute wird die Pflanze nicht mehr verwendet, da moderne Medizin viele traditionelle Heilmittel verdrängt hat.

 Krebsschere (Stratiotes aloides)

Die Krebsschere, auch als Stratiotes bekannt, ist eine geschützte Wasserpflanze, die in unverschmutzten Gewässern wächst. Sie hat rosettenförmige Blätter und blüht von Mai bis Juli mit charakteristischen weißen und grünen Blüten. Die Pflanze ist wichtig für das Ökosystem, verbessert die Wasserqualität und bietet Lebensraum für viele Tiere.

Heide-Nelke (Dianthus deltoides)

Die Heide-Nelke ist eine ausdauernde Pflanze, die von Juni bis September blüht und in verschiedenen Farben erhältlich ist. Sie hat krampflösende und beruhigende Wirkungen, wird zur Linderung von Schmerzen und Stress eingesetzt und ist pflegeleicht. 2012 wurde sie zur Blume des Jahres gekürt, was ihr ökologische Bedeutung verleiht.

Hain-Veilchen (Viola riviniana)

Das Hain-Veilchen (Viola riviniana) hat schleimlösende, entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften und wird bei Atemwegserkrankungen, Hautproblemen und Stress eingesetzt. Es wächst in Europa, besonders in Laubwäldern. Die Blütezeit ist von April bis Juni. Die Pflanze wurde 2002 zur Blume des Jahres gewählt, um ihren ökologischen Wert zu würdigen.

Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)

Die Kartäusernelke ist eine ausdauernde Pflanze mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Sie wird bei Muskelschmerzen, Rheuma und Hautkrankheiten eingesetzt. Ihre Blütezeit ist von Juni bis Oktober, und sie wächst in Mitteleuropa. Der Name stammt von einem Kloster in der Nähe von Saint-Pierre-de-Chartreuse.

Hänge-Segge (Carex pendula)

Die Hänge-Segge ist eine robuste, immergrüne Pflanze, die in Gärten und Feuchtgebieten wächst. Sie hat auffällige, hängende Blütenähren und bietet Lebensraum für Insekten, was sie ideal für naturnahe Gärten macht. Ihre Wirkungen und Anwendungsbereiche sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht.

Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus)

Der Kirschlorbeer ist ein giftiger, invasiver Strauch, der in Südosteuropa heimisch ist und sich schnell in europäischen Wäldern verbreitet. Er gefährdet einheimische Pflanzenarten durch Konkurrenz um Ressourcen. Aufgrund seiner Toxizität kann der Verzehr zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Ab September 2024 ist der Verkauf in der Schweiz verboten.