Wirkung:
–
Anwendungsbereiche:
keine bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
Die Stipa-Arten sind weltweit verbreitet und in Mitteleuropa sind alle Arten geschützt. Man findet sie bevorzugt auf Steppen, felsigen Hängen und lichten Wäldern.
Inhaltsstoffe:
?
Sonstiges:
Die Stipa-Arten sind meist ausdauernde, selten einjährige krautige Pflanzen und erreichen Wuchshöhen von 25 bis 250 Zentimetern. Sie wachsen als horstbildende Gräser mit vielen nichtblühenden Halmen, die außerhalb der Blattscheiden hochwachsen. Die Halme sind aufrecht, einfach oder unten verzweigt und meist mit zwei bis vier Knoten gegliedert. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide und -spreite gegliedert, wobei die Blattscheiden bis zur Basis offen sind. Das Blatthäutchen ist ein häutiger Saum. Die Blattspreiten sind gefaltet oder zusammengerollt und stark gerippt. In einem rispigen Gesamtblütenstand befinden sich viele Blüten. Die Ährchen sind einblütig und seitlich abgeflacht; bei der Reife fallen die Blütchen aus den Hüllspelzen, die stehen bleiben. Die Hüllspelzen sind drei- bis fünfnervig und oft in eine Spitze ausgezogen. Die Deckspelze ist fünfnervig, behaart und begrannt. Die Granne ist bis zu 50 Zentimeter lang, ein- bis zweifach gekniet und hat eine raue bis dicht federige Obergranne. Es gibt drei bis selten zwei Staubblätter. Der Fruchtknoten trägt zwei bis selten drei Griffel mit dicht federigen Narben. Die Karyopse ist eng von Deck- und Vorspelze umgeben und bildet die Ausbreitungseinheit. Der Embryo ist ein Sechstel bis ein Drittel so lang wie die Frucht. In der Gattung Stipa kommen oft kleistogame Blüten vor. Die Früchte sind Bohrfrüchte, die sich beim Aufdrehen in den Boden bohren. Bei Arten mit behaarten Grannen erfolgt die Ausbreitung durch den Wind, bei solchen mit rauen Grannen durch Tiere.
Federgräser werden nicht als Heilpflanze verwendet, da sie hauptsächlich für ihre ästhetischen Eigenschaften geschätzt werden und in der Landschaftsgestaltung vorkommen. Diese Gräser sind bekannt für ihre auffälligen, fächerartigen Blütenstände und tragen zur Verschönerung von Gärten und Parks bei. Während sie keine medizinischen Anwendungen haben, bieten sie dennoch Lebensraum für viele Tierarten und tragen zur Biodiversität in ihrem Lebensraum bei.
Da die Frucht der Federgräser eine Bohrfrucht ist, die sich bei Feuchtigkeit in die Erde beziehungsweise in die Haut von Tieren bohrt, sollte da bei Tierbesitzern ein Augenmerk drauf gelegt werden. Besonders in feuchten Jahreszeiten oder nach Regenfällen könnte die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die Tiere mit diesen bohrenden Früchten in Kontakt kommen. Es ist wichtig, die Tiere regelmäßig auf Verletzungen oder Unregelmäßigkeiten in ihrem Fell oder ihrer Haut zu überprüfen, da Verletzungen durch das Eindringen dieser Frucht ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen können. Tierbesitzer sollten zusätzlich darauf achten, dass die Weideflächen frei von diesen Pflanzen sind, um das Risiko einer Infektion oder Verletzung ihrer Tiere zu minimieren.
Eine wichtige Rolle spielen die Federgräser als Futterpflanze in vielen Steppengebieten, da sie eine wertvolle Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Tieren darstellen. Diese Gräser sind nicht nur nährstoffreich, sondern bieten auch eine ausgezeichnete Grundlage für die Biodiversität in diesen Regionen.
Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.


