Die Kanadische Grießwurzel hat krampflösende, antibiotische und entwässernde Wirkungen. Sie wird zur Behandlung von Klapperschlangenbissen, Vergiftungen, Menstruationskrämpfen und weiteren Beschwerden eingesetzt. Die Wurzel und die Blätter werden harz-, tannin- und saponinhaltig verwendet. Sie wächst an feuchten, schattigen Orten in Nordamerika und blüht von Juli bis September.
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Greiskraut, Fuchssches (Senecio ovatus ssp. fuchsii)
Das Fuchsschen Greiskraut ist eine giftige Pflanze, die starke blutstillende Eigenschaften besitzt und bei verschiedenen Blutungen eingesetzt werden kann. Aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide sind alle Arten dieser Gattung gesundheitsschädlich. Die Anwendung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Vergiftungen können späte Symptome hervorrufen.
Granatapfel (Punica granatum)
Der Granatapfel wirkt stoffwechselanregend, entzündungshemmend und entwurmend. Er wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, darunter frühzeitige Alterung und bei Entzündungen. Die Frucht ist reich an Vitaminen und hat vielfältige Verwendung in Küche und Kosmetik. Vorsicht ist geboten wegen möglicher Wechselwirkungen mit Medikamenten. Achte auf ärztlichen Rat bei Beschwerden.
Gottes-Gnadenkraut (Gratiola officinalis)
Das Gottesgnadenkraut ist eine giftige Pflanze, die harntreibend, wurmtreibend und abführend wirkt. Es wird für zahlreiche medizinische Anwendungen genutzt, ist jedoch sehr gefährlich bei Selbstmedikation. Die Pflanze ist in feuchten Gebieten zu finden und während der Blütezeit von Juli bis August zu sammeln. Überdosierung kann tödlich enden.
Gipskraut, Kriechendens (Gypsophila repens)
Gipskraut ist eine ausdauernde Pflanze, deren Wurzel schleimlösend und auswurffördernd wirkt. Es wird bei Erkältungen und Katarrhen der oberen Luftwege eingesetzt. Die Pflanze wächst in bergigen Gebieten und hat blühende, weiße oder rosafarbene Blüten. Neben der Verwendung als Heilmittel kann die Wurzel auch zur Herstellung von Feinwaschmittel dienen.
Germer, Weißer / Nieswurz, Weiße (Veratrum album)
Der Weiße Germer ist eine giftige Pflanze, deren Wurzel bei falscher Anwendung tödlich sein kann. Historisch genutzt bei verschiedenen Beschwerden, sind die Anwendungen heute nicht mehr gebräuchlich. Sie wächst in geschützten Gebieten, ist stark giftig und birgt bei unsachgemäßer Handhabung große Risiken, insbesondere für Kinder. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.
Geißraute (Galega officinalis)
Die Geißraute hat schweißtreibende, blutzuckersenkende und harntreibende Wirkungen. Sie wird bei Milchmangel, Hautkrankheiten und Verdauungsstörungen eingesetzt. Ihre Blütezeit reicht von Sommer bis Herbst, und alle Pflanzenteile sind giftig, besonders während der Blüte. Sie wird für Schutz- und Reinigungszwecke verwendet. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.
Gänsefingerkraut (Argentina anserina Syn. Potentilla anserina)
Das Gänsefingerkraut hat krampflösende, blutstillende und schmerzstillende Eigenschaften. Es findet Anwendung bei Verletzungen, Menstruationsbeschwerden, Krämpfen und Entzündungen. Die Pflanze blüht von Mai bis September und ihre Blätter können in der Küche verwendet werden. Ihre Heilwirkungen sollten jedoch nicht als Ersatz für ärztlichen Rat betrachtet werden.
Gemüse-Gänsedistel (Sonchus oleraceus)
Die Gemüse-Gänsedistel ist eine einjährige krautige Pflanze, die eine heilende Wirkung hat und bei Hämorrhoiden, Wunden und entzündeter Haut eingesetzt wird. Sie kann von Mai bis September auf Äckern und in Gärten gesammelt werden. In der Küche dient sie als schmackhaftes Wildgemüse und wird vielseitig verwendet.
Gämswurz, Großblütige (Doronicum grandiflorum)
Die Großblütige Gämswurz ist eine ausdauernde Pflanze, die in den Kalkalpen vorkommt und zur Behandlung von Epilepsie verwendet wird. Sie wird etwa 10 bis 40 cm hoch und hat charakteristische Blätter und Blüten. Die Pflanze blüht von Juli bis August und ist auch in Gärten als Zierpflanze zu finden.