Sumpf-Blutauge (Potentilla palustris, Syn.: Comarum palustre)

Das Sumpf-Blutauge hat adstringierende und krampflösende Wirkungen. Früher wurde es bei Magenkrämpfen und Durchfall eingesetzt, wird heute jedoch nicht mehr verwendet. Es wächst in feuchten Regionen Europas und Nordamerikas. 2025 zur Blume des Jahres ernannt, soll es auf den Schutz bedrohter Moore hinweisen und die Bedeutung der Artenvielfalt betonen.

Gänsefingerkraut (Argentina anserina Syn. Potentilla anserina)

Das Gänsefingerkraut hat krampflösende, blutstillende und schmerzstillende Eigenschaften. Es findet Anwendung bei Verletzungen, Menstruationsbeschwerden, Krämpfen und Entzündungen. Die Pflanze blüht von Mai bis September und ihre Blätter können in der Küche verwendet werden. Ihre Heilwirkungen sollten jedoch nicht als Ersatz für ärztlichen Rat betrachtet werden.

Fünffingerkraut / Fingerkraut, Kriechendes (Potentilla reptans)

Das Kriechende Fingerkraut hat wundheilende, fiebersenkende und krampflösende Wirkungen. Es wird bei Verdauungsstörungen, Entzündungen und Hauterkrankungen verwendet. Die Wurzeln und Blätter werden im Herbst gesammelt. Anwendungsformen umfassen Tees. Historisch war es Bestandteil von Schutzritualen. Vorsicht ist bei empfindlichem Magen geboten. Arztbesuch empfohlen bei ernsthaften Beschwerden.

Blutwurz (Potentilla erecta syn. tormentilla)

Blutwurz ist eine Heilpflanze, die blutstillende, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Sie wird zur Behandlung von inneren Blutungen, Durchfall, Entzündungen und Wunden eingesetzt. Ihre Wurzel hat eine rote Farbe und wird manchmal zu Schnaps verarbeitet. Blutwurz wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2024 in Deutschland gewählt.