Die Felsenbirne ist ein dornenloser, verzweigter Strauch, 2-3 m hoch, selten bis 6 m. Ihre Früchte sind essbar, enthalten jedoch cyanogene Glykoside. Die Ernte erfolgt im Juli und August. Die Pflanze ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen, was sie nahrhaft macht, jedoch sollte der Verzehr unreifer Früchte vermieden werden.
Kategorie-Archive: Pflanzen von F – K
Feigenkaktus (Opuntia ficus indica)
Der Feigenkaktus hat blutzuckerregulierende und entzündungshemmende Wirkungen und wird zur Behandlung von Cholesterinproblemen, Harninkontinenz, Diabetes und Hauterkrankungen eingesetzt. Essbar sind seine Blätter und Früchte, die reich an Vitaminen sind. Der Kaktus wächst in mediterranen Regionen und kann auch als Heilmittel verwendet werden.
Färberwaid / Indigo, Deutscher (Isatis tinctoria)
Färberwaid ist eine mehrjährige Pflanze, die blutstillende, immunstärkende sowie antivirale Eigenschaften besitzt. Sie wird zur Behandlung von Geschwüren und Entzündungen genutzt. Ursprünglich für die Herstellung von blauen Farbstoffen verwendet, ist sie auch in der Küche für die Produktion von Waidbitterlikör bekannt. Es ist wichtig, bei gesundheitlichen Problemen einen Arzt aufzusuchen.
Färberröte / Färberkrapp (Rubia tinctorum)
Der Färberkrapp ist eine mehrjährige Pflanze mit färbenden, entzündungshemmenden und harntreibenden Eigenschaften. Genutzt werden die Wurzeln, die im Herbst gesammelt werden. Sie behandelt Harnsteine und Prostataleiden. Inhaltsstoffe wie Lucidin und Rubiadin können jedoch gesundheitsschädlich sein. Hildegard von Bingen empfahl ihn bei Fieber. Arztbesuch bleibt unerlässlich.
Färberkamille (Cota tinctoria, Syn. Anthemis tinctoria)
Die Färberkamille (Anthemis tinctoria) ist eine mehrjährige Pflanze, die für ihre schweißtreibenden und wundenheilenden Eigenschaften bekannt ist. Sie blüht von Juni bis September und gedeiht in voller Sonne. Diese Pflanze wird als natürlicher Farbstoff und in der traditionellen Medizin verwendet, bietet ästhetischen und praktischen Nutzen für Gärten.
Färberhülse, Blaue / Indigolupinie (Baptisia tinctoria syn. australis)
Die Indigolupine ist eine giftige Pflanze, die entzündungshemmende Eigenschaften hat und bei Atemwegserkrankungen und Infektionen eingesetzt wird. Sie wird bis zu 150 cm hoch und hat charakteristische blaue Blüten. Traditionell von den Cherokee für blaue Farbstoffe genutzt, wird sie auch medizinisch verwendet.
Färber-Ginster (Genista tinctoria)
Der Färber-Ginster ist ein giftiger Halbstrauch, der harntreibend und verdauungsfördernd wirkt. Er wird zur Kräftigung nach Krankheiten, bei Herz- und Hautbeschwerden, sowie zur Blutreinigung eingesetzt. Enthält gefährliche Alkaloide, daher ist Selbstanwendung abzuraten. In der Naturfarben-Branche wird er für Gelbtöne verwendet.
Gundelrebe / Gundermann (Glechoma hederacea)
Der Gundermann ist eine wintergrüne, ausdauernde Pflanze mit vielseitigen heilenden Eigenschaften, die antioxidativ, schleimlösend und stoffwechselanregend wirkt. Anwendbar bei verschiedenen Beschwerden, von Blasen- bis Bronchialerkrankungen. Die Pflanze wird in der Küche als Würzkraut genutzt und hat eine lange Geschichte in der traditionellen Medizin. Ärzte sollten bei ernsthaften Beschwerden konsultiert werden.
Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum)
Der Keulen-Bärlapp ist eine giftige Pflanze mit blutstillenden, kühlenden und schmerzstillenden Eigenschaften, die für vielfältige medizinische Anwendungen genutzt wird. Trotz ihrer Wirksamkeit sollten Eigenanwendungen vermieden werden. Während die Sporen ungiftig sind, können unsachgemäße Dosierungen der Pflanze zu schweren Nebenwirkungen führen. Historisch wurde Bärlapp auch in Ritualen verwendet und in der Kriminalistik zur Aufdeckung von Fingerabdrücken.
Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis)
Das Frühlings-Adonisröschen ist eine giftige Pflanze, die zur Herzstärkung verwendet wird, wobei Selbstanwendung stark abgeraten wird. Es hat zahlreiche Anwendungen bei Herz- und Harnwegserkrankungen. Sie blüht von April bis Juni, ist stark unter Naturschutz und bietet Pollen für Bestäuber. Bei Überdosierung sind schwere Gesundheitsrisiken möglich.