Hornklee ist eine leicht giftige Pflanze, die krampflösende und beruhigende Eigenschaften hat. Sie wird bei Angstzuständen und Entzündungen eingesetzt und kommt in verschiedenen Höhenlagen vor. Ihre Blüten sind essbar und können in der Küche verwendet werden, dennoch ist Vorsicht aufgrund enthaltenem Blausäuregehalt geboten.
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Hopfenklee (Medicago lupulina)
Hopfenklee wirkt vitalisierend und appetitanregend, wird zur Unterstützung bei Cellulite, Cholesterin und Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Pflanze ist in trockenen Wiesen verbreitet und enthält Phytoöstrogene, Eisen und Zink. Sie sollte aufgrund möglicher Nebenwirkungen bei Autoimmunerkrankungen vermieden werden. Ärztlicher Rat ist bei gesundheitlichen Beschwerden empfehlenswert.
Hohlzahn, Gelber (Galeopsis segetum)
Der Gelbe Hohlzahn ist eine einjährige Pflanze mit vielfältigen Heilwirkungen, einschließlich der Linderung von Bronchialerkrankungen und Husten. Die Pflanze wächst auf kalkarmen Böden und wird in den Monaten Juni und Juli gesammelt. Ein Tee kann aus dem Kraut zubereitet werden, um positive Gesundheitseffekte zu erzielen.
Himbeere (Rubus idaeus)
Himbeerblätter und -früchte besitzen entzündungshemmende, blutreinigende und regulierende Eigenschaften, fördern die Gebärmutter- und Beckenboden-Muskulatur, die Milchproduktion und die Wundheilung. Die Pflanze wächst bis zu 2,4 m hoch, mit spezifischen Anwendungshinweisen während der Schwangerschaft. Himbeeren sind vielseitig in der Küche einsetzbar und bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile.
Hexenkraut (Circaea lutetiana)
Das Große Hexenkraut hat harntreibende, adstringierende und blutstillende Wirkungen. Es wird zur Behandlung von Hautkrankheiten und Wunden verwendet. Die Pflanze erreicht Höhen von 20 bis 75 cm, blüht von Juni bis Juli und hat weiße oder rosafarbene Blüten. Hexenkraut steigert den persönlichen Charme und kann in der Küche verwendet werden.
Heublumen (Flores graminis)
Heublumen wirken durchblutungsfördernd und krampflösend, sind vor allem bei Muskelverspannungen, Rheuma und Wechseljahresbeschwerden anwendbar. Die Blüten enthalten zahlreiche Heilstoffe und werden äußerlich angewendet. Auch in der Küche finden sie Verwendung, beispielsweise in Käse und Miso. Allergiker sollten allerdings vermeiden, Heublumen zu nutzen.
Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)
Das Sumpf-Herzblatt wirkt adstringierend und beruhigend und wird bei Leber- und Magenschmerzen, Ängsten sowie Wunden eingesetzt. Es ist eine geschützte Pflanze, die in sumpfigen Wiesen und Mooren bis 2500 Meter Höhe wächst. Die Blütezeit ist von Juli bis September, die Früchte reifen im Oktober.
Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
Die Herbstzeitlose ist eine sehr giftige Pflanze, die akuten Gichtanfällen, Rheuma und Krebs eingesetzt wird, jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht. Enthaltenes Cochicin kann tödliche Vergiftungen verursachen. Sie blüht im Herbst und lässt sich leicht mit Bärlauch verwechseln. Gefahr besteht auch für Tiere, insbesondere Pferde und Schweine.
Helmkraut oder Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata, Scutellaria lateriflora)
Das Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata) wirkt krampflösend, nervenberuhigend und harntreibend. Es hilft bei Fieber, Entzündungen, PMS und Angstzuständen. Verwendet wird das Kraut, das zwischen Juni und September geerntet wird. Vorsicht wird in der Schwangerschaft empfohlen. Teekonsum sollte auf zwei Tassen täglich begrenzt werden. Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden ist ratsam.
Heilwurz (Seseli libanotis syn. Libanotis montana)
Die Heilwurz ist eine mehrjährige Pflanze mit schweißtreibenden und blutreinigenden Eigenschaften. Sie fördert den Stoffwechsel, hilft bei entzündlichen Prozessen, regt die Nieren an und wirkt gegen verschiedene Beschwerden. Wächst in südlichen Bergregionen, die Ernte erfolgt im Herbst und Frühjahr. Vorsicht vor Verwechslungen mit giftigen Pflanzen.