Katzenkralle (Uncaria tomentosa)

Die Katzenkralle ist eine tropische Kletterpflanze, die vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen besitzt, darunter antioxidativ, antibakteriell und schmerzlindernd. Sie wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt, jedoch gibt es Kontraindikationen bei bestimmten Gruppen. Nebenwirkungen sind möglich und ärztliche Konsultation wird empfohlen. Die Pflanze hat ein besonderes historisches Interesse durch Schamanenheilungen.

Kartoffel (Solanum tuberosum)

Die Kartoffel ist eine vielseitige Pflanze mit zahlreichen gesundheitlichen Anwendungen, darunter Behandlung von Kreislauferkrankungen und Hautentzündungen. Sie enthält wichtige Nährstoffe, aber auch giftiges Solanin in den grünen Teilen. Nutzung in der Küche erfolgt vielfältig, und es gibt etwa 7000 Sorten weltweit. Konsultation eines Arztes bei Beschwerden ist empfohlen.

Kardamom (Elettaria cardamomum)

Kardamom, eine hochwachsende Pflanze aus Südindien und Ceylon, hat antibakterielle, appetitanregende und verdauungsfördernde Eigenschaften. Die Samen unterstützen die Verdauung, reduzieren Blähungen und verbessern den Atem. Kardamom wird in der arabischen Küche häufig verwendet, während Schwangere und stillende Frauen vorsichtig sein sollten. Frisch zerstoßene Samen bieten die besten gesundheitlichen Vorteile.

Kanariengras (Phalaris canariensis)

Das Kanariengras ist eine einjährige Pflanze, die hauptsächlich im Mittelmeerraum vorkommt. Es wird zur Behandlung von Verstopfung und Harnwegserkrankungen eingesetzt und enthält psychoaktive Alkaloide. Die Blütenstände sind charakteristisch und die Pflanze wird weltweit kultiviert. In einigen Kulturen wird sie auch für Heilungsrituale genutzt.

Kalmus (Acorus calamus)

Kalmus hat diverse gesundheitliche Wirkungen, darunter magenstärkend und harntreibend. Er wird zur Linderung von Verdauungsproblemen, Erschöpfung und zur Stärkung des Kreislaufs eingesetzt. Die Pflanze enthält ätherische Öle und kann in kosmetischen Produkten verwendet werden. Tee und Bäder mit Kalmus bieten weitere Anwendungen. Vorsicht bei Überdosierung und für empfindliche Gruppen.

Insektenblume, Dalmatinische (Tanacetum cinerariifolium)

Die Dalmatinische Insektenblume ist eine leicht giftige Pflanze, die als natürliches Insektizid wirkt und Insekten wie Flöhe und Läuse bekämpft. Sie wächst in den Mittelmeerländern, insbesondere in Slowenien und Kroatien, und ihre Blüten enthalten wichtige Inhaltsstoffe wie Pyrethrine. Für Menschen und Haustiere ist sie ungefährlich.

Immenblatt (Melittis melissophyllum)

Das Immenblatt ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit antiseptischen, harntreibenden und beruhigenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von Gicht, Blasengrieß und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze blüht von Mai bis Juni und enthält Cumarin sowie ätherische Öle. Verwendung in der Küche ist möglich, sollte jedoch mit Vorsicht erfolgen.

Hundszunge (Cynoglossum officinale)

Die Gewöhnliche Hundszunge ist eine giftige Pflanze mit narkotisierenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Anwendungsgebiete sind begrenzt aufgrund ihrer Toxizität. Sie wächst in steinigen Orten und hat charakteristische dunkelviolette bis braun-rote Blüten. Die Pflanze, die im Gemüsegarten Schädlinge vertreibt, ist für Tiere gefährlich.

Hundspetersilie (Aethusa cynapium)

Die Hundspetersilie ist eine giftige, zweijährige Pflanze, die harntreibend wirkt und bei verschiedenen Magenbeschwerden zur homöopathischen Anwendung kommt. Sie ist leicht mit Echter Petersilie zu verwechseln, weist aber weiße Blüten und einen unangenehmen Geruch auf. Alle Pflanzenteile sind giftig und können schwere Vergiftungserscheinungen verursachen.

Gartenhortensie / Hortensie (Hydrangea macrophylla)

Die Hortensie ist eine leicht giftige Gartenpflanze aus Japan, deren Wurzel in der chinesischen Medizin Anwendung findet. Sie hilft bei Nieren- und Gallensteinen sowie Inkontinenz. Die Pflanzen blühen von Juni bis August und produzieren kleine, holzige Früchte. Vorsicht ist geboten, da Kontakt allergische Reaktionen hervorrufen kann.