Schwach giftig
Wirkung:
narkotisierend, beruhigend, blutstillend, schmerzstillend, nervenberuhigend
Anwendungsbereiche:
Wegen ihrer Giftigkeit ist heute vom Gebrauch dieser Pflanze als Heilpflanze abzuraten.
Verbrennungen, Abschürfungen, Läuse
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel und Blätter
Sammelzeit:
Herbst des ersten Jahres oder Frühling vor der Blüte
Zu finden:
An steinigen Orten, an Wegrändern und auf Schutt bis in 1400 Meter Höhe.
Inhaltsstoffe:
Pyrrolizidin-Alkaloide, Cynoglossin, Consolidin, Allantoin, Schleimstoffe, Harz, ätherisches Öl
Sonstiges:
Die Gewöhnliche Hundszunge ist eine sommergrüne, zweijährige krautige Pflanze, die eine Höhe von 20 bis 90 Zentimetern erreicht. Die Pflanze hat dicht behaarte oberirdische Teile und einen kräftigen, kantigen Stängel mit einem Durchmesser von bis zu 1 Zentimeter. Die Laubblätter sind in Rosetten und wechselständig am Stängel angeordnet, bis zu 20 Zentimeter lang und graugrün. Viele Blüten sind in einem Blütenstand angeordnet und die zwittrigen Blüten haben meist fünf Blütenblätter. Diese sind röhrenförmig und von dunkelvioletter bis braun-roter Farbe. Die Frucht zerfällt in vier Teilfrüchte, die eiförmig sind und mit Widerhaken besetzt sind.
🛑 Alle Pflanzenteile sind giftig, Vergiftungsgefahr besteht allerdings nur bei Tieren.
Hundszunge riecht etwas nach Maus und zwar umso intensiver, je feuchter der Boden ist, auf dem sie wächst. Im Gemüsegarten, in dem die Hundszunge steht wird von Wühlmäusen verschont.
Die frischen, zerriebenen Blätter vertreiben Ungeziefer von Haustieren.
Hundszunge ist eine Färberpflanze für Gelb- und Brauntöne.
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