Hundspetersilie (Aethusa cynapium)

Stark giftig

Wirkung:

giftig

Anwendungsbereiche:

Von einer Selbstanwendung ist dringend abzuraten!!! Siehe den Hinweis unten.

Das Kraut wird nur homöopathisch verwendet!!!

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

Die Hundspetersilie ist fast überall zu finden. In Gärten, auf Äckern, in Gebüschen und in Wäldern.

Inhaltsstoffe:

Aethusin, Aethusanol, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Gynapin

Sonstiges:

Die Hundspetersilie ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die 5 bis 100 Zentimeter hoch wird; die Unterart Aethusa cynapium subsp. ‚elata‘ kann bis zu 200 Zentimeter hoch wachsen. Sie hat eine Wurzel, die bis 60 Zentimeter tief reicht. Die Stängel sind aufrecht, rund und oft weinrot, während die Laubblätter wechselständig am Stängel wachsen. Die glänzenden Blätter sind dreieckig und gefiedert. Beim Zerreiben riechen sie leicht nach Knoblauch. Die Blütezeit der Hundspetersilie liegt von Juni bis September, manchmal auch bis Oktober, und der Blütenstängel entwickelt sich im ersten Jahr. Die Blütenstände sind locker und enthalten viele kleine, weiße Blüten. Hüllblättchen an den Dolden weisen nach unten. Die Spaltfrucht ist kugelig und bis 5 Millimeter lang, mit rötlichen bis braunen Rippen. Pro Pflanze entstehen etwa 500 Samen.

🛑 Achtung!!! Die giftige Pflanze ist besonders in jungem Stadium auf den ersten Blick mit der Echten Petersilie (Petroselinum crispum) zu verwechseln. Ein besonders deutliches Merkmal sind die Blüten, die sind bei der echten Petersilie grünlich-gelb, bei der Hundspetersilie weiß. Die Blätter sind weniger kraus und glänzen auf der Unterseite stark, bei echter Petersilie sind sie matt. Der Geruch ist knoblauchartig unangenehm, wenn man sie zerreibt. Echte Petersilie riecht ganz anders. Zu Vergiftungen kommt es, weil sich die Hundspetersilie gern zwischen die echte Petersilie drängt. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig. Wenn man sie isst, spürt man sofort ein Brennen im Mund, man erbricht und bekommt Schweißausbrüche und einen Schock bis hin zur Atemlähmung.

Unterscheidungsmerkmale Petersilie und Hundspetersilie: Im Gegensatz zur glatten Petersilie ist der Geruch der Pflanze, besonders wenn sie zerrieben wird, eher unangenehm und die Blattunterseite stark glänzend. Die Hundspetersilie unterscheidet sich von der Gartenpetersilie durch weiße anstelle grüner Blütenstände und durch die Hüllblättchen an der Dolde.

Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Kommentar verfassen