Wirkung:
halluzinogen
Anwendungsbereiche:
Verstopfung, Harnwege, Halluzinogen
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
Mai, Juni
Zu finden:
Das hohe Gras stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und ist im Vogelfutter enthalten, deshalb ist es in der Nähe menschlicher Siedlungen häufig zu finden. Das Kanariengras ist in Makaronesien, in Nordafrika, im Nahen Osten und im Kaukasus verbreitet.
Es wird weltweit angebaut und verwildert oft, es ist fast weltweit ein Neophyt.
Inhaltsstoffe:
psychoaktive Alkaloide
Sonstiges:
Das Kanariengras ist eine einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimetern erreicht und meist in Büscheln wächst. Die Halme sind glatt, kahl und können im unteren Teil verzweigt oder unverzweigt sein. Die Laubblätter sind in Blattscheide und -spreite gegliedert, gerieft und haben deutliche Quernerven. Die einfache Blattspreite ist 5 bis 20, selten bis 42 Zentimeter lang und 3 bis 12 Millimeter breit, flach und rau. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Der Blütenstand ist dicht, aufrecht und eiförmig bis länglich-eiförmig. Die seitlich abgeflachten Ährchen sind dreiblütig, wobei die unteren Blüten steril sind und die oberste fertil. Die Staubbeutel sind 3 bis 4 Millimeter lang, und die Karyopse ist 3 bis 4 Millimeter lang sowie etwa 1,5 Millimeter breit.
Auffallend sind die grün-weiß gestreiften Deckspelzen vom Kanariengras, durch die diese Art leicht bestimmt werden kann.
Pflanzen die DMT enthalten sind bei uns nicht verboten. Der Wirkstoff aber unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz.
Die Schamanen der südamerikanischen Indios verwenden die DMT-haltige Pflanze für Heilungsrituale.
In Südeuropa werden die Früchte auch zum Brotbacken verwendet. Außerdem findet man das Mehl der Früchte in der Baumwollweberei für die Schlichtebereitung. Schlichte ist eine klebrige Flüssigkeit, die die Kettfäden beim Weben tränkt, um eine gewisse Glätte und Steifheit zu erzielen.
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