Gartenhortensie / Hortensie (Hydrangea macrophylla)

Leicht giftig

Wirkung:

Anwendungsbereiche:

Nieren- und Gallensteine, lokale Ödeme, Inkontinenz, Arteriosklerose, Zystitis mit Schmerzen und Blut im Urin

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Sammelzeit:

Herbst

Zu finden:

Gartenpflanze, Die Wildformen stammen aus Japan.

Inhaltsstoffe:

Saponine, Glykoside, Hydrangea, Hydrangenol

Sonstiges:

Die Wildform von Hydrangea macrophylla ist ein laubabwerfender Halbstrauch, der bis zu 2 Meter hoch wird. Die alten Zweige sind verholzt und die neuen krautig. Die Laubblätter sind oval bis eiförmig, bis zu 15 Zentimeter lang, mit spitzem Blattrand. Die Blütenstände sind dicht und können bis zu 20 Zentimeter groß sein, mit wenigen sterilen Blüten am Rand und überwiegend zwittrigen Blüten in der Mitte. Die Blüten sind leicht duftend und variieren in der Farbe von weiß bis bläulich oder rötlich, abhängig vom pH-Wert des Bodens. Die Blütezeit geht in Japan von Juni bis August und bringt dann kleine, holzige Kapselfrüchte hervor, die bis zu 8 Millimeter lang sind.

🛑 Vorsicht: Beim Kontakt mit den Blüten und der Wurzel kann es zu allergischen Symptomen kommen, die Wahrscheinlichkeit ist aber nur bei Gärtnern groß. Die Pflanze ist wenig giftig, deshalb niemals überdosieren.

Die Anwendungsbereiche der Hortensie beziehen sich auf die chinesische Medizin. Bei uns ist sie nur als Gartenpflanze bekannt.

Gartenhortensien sind je nach Sorte nur bedingt winterhart. In harten Wintern können sie stark zurückfrieren, neu gepflanzte Exemplare können auch ganz eingehen. Eine Überwinterung im Haus ist möglich, wobei die Temperatur knapp über 0 °C betragen sollte.

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