Blaustern, Zweiblättriger (Scilla bifolia)

Giftig

Wirkung:

herzaktiv

Anwendungsbereiche:

In der Volksmedizin nicht näher untersucht und verwendet, aber in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Milzschwellungen

Verwendete Pflanzenteile:

keine

Sammelzeit:

keine

Zu finden:

Streng geschützte Pflanze, ansonsten auch in Gärten zu finden.

Inhaltsstoffe:

Saponine, Herzaktive Glykoside

Sonstiges:

Der Zweiblättrige Blaustern ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die zwischen 15 und 20 Zentimetern hoch wird. Sie bildet eine Zwiebel als Überdauerungsorgan, die rosa ist. Von jeder Zwiebel wächst ein runder Stängel mit zwei Blättern. Es gibt drei bis sieben Blüten, die in einer einseitigen Traube angeordnet sind. Deck- und Vorblätter fehlen meist. Die Knospen sind grau-blau bis blau. Die Perigonblätter sind hellblau gefärbt, ohne weißen Grund, und messen 8 bis 9 Millimeter in der Länge und 3 bis 3,5 Millimeter in der Breite. Die olivbraunen Samen sind frisch 2,5 mm im Durchmesser und enthalten Ölkörper. Die Blütezeit ist von März bis April.

🛑 Vorsicht: Die gesamte Pflanze ist giftig, besonders die Zwiebel und die Samen. Beim Pflücken im Garten, vom Blaustern tritt Saft aus, der bei empfindlichen Menschen Hautreizungen hervorruft.

Der in Deutschland selten wild wachsende Zweiblättrige Blaustern, auch bekannt als Scilla bifolia, ist durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Diese Regelung stellt sicher, dass die Art in ihrem natürlichen Lebensraum erhalten bleibt und daher nicht gepflückt werden darf, selbst nicht die Handstraußregel, um ihre Population nicht weiter zu gefährden. Die Pflanze ist bekannt für ihre schönen, sternförmigen Blüten, die im Frühling in leuchtenden Blau- und Violetttönen erblühen und typischerweise in lichtdurchfluteten Wäldern oder an Waldrändern zu finden sind. Ihr Schutz ist von großer Bedeutung, da sie nicht nur ein Teil der Biodiversität ist, sondern auch zur Schönheit der heimischen Flora beiträgt und Lebensraum für verschiedene Insektenarten bietet.

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Bild: Wikipedia, Bernd Haynold, CC BY 3.0

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