Wirkung:
wurmtreibend, entzündungshemmend, harntreibend, abführend, herzwirksam
Anwendungsbereiche:
Hautkrankheiten, Lymphknotenerkrankungen; Probleme der Halsdrüsen oder Halsgeschwüren, chronischer Schnupfen, geschwollene Mandeln, Ekzeme um Nase, Mund und Ohren, Schorf an der Kopfhaut, Kropf, leichte Herzkrankheiten, regt den Stoffwechsel an und die Wasserausscheidung, Wasseransammlung im Körper, Herpes, Hautflechten, Geschwüre, Ekzeme, Ausschläge, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Wunden
Verwendete Pflanzenteile:
das Kraut im Frühjahr,
die Wurzelknolle im Herbst,
Samen nach der Reifung
Sammelzeit:
Frühjahr und Herbst
Zu finden:
In der Nähe von Bachufern und in feuchten Gebüschen und Gräben.
Inhaltsstoffe:
Saponine, Glykoside, Alkaloide, Flavonoide, Iridoide, Harpagoid
Sonstiges:
☕ 1 Teelöffel der getrockneten Wurzel wird mit 1 Tasse lauwarmem Wasser übergossen und über Nacht stehen gelassen. Eventuell kann man mit Stiefmütterchenkraut mischen. Eine Teekur sollte 4 Wochen dauern.
Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanzenart, die zwischen 50 und 100 Zentimetern hoch wird. Der Name Knotige Braunwurz bezieht sich auf die knotigen Anschwellungen des Rhizoms und die braunen Blüten. Die Pflanze hat einen aufrechten, scharf vierkantigen Stängel, der sich meist im Blütenstand verzweigt, aber nicht geflügelt ist. Die Laubblätter sind ungeteilt oder haben am Grund ein oder zwei kleine Lappen, mit doppelt gesägtem Rand. Die Blüten bilden endständige, rispenähnliche Thyrsen. Die Krone ist braunrot und am Grund grünlich, während die Kelchblätter vorne abgerundet und schmal berandet sind. Der Blütenaufbau entspricht dem in dem Artikel über Braunwurzen beschriebenen Schema.
Als Amulett getragene Braunwurz ist ein gutes Mittel gegen böse Zauber, da sie nicht nur eine schützende Wirkung besitzt, sondern auch traditionelle Glaubensvorstellungen verkörpert, die seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen verbreitet sind. Viele Menschen glauben, dass die Kraft der Braunwurz, insbesondere in Form eines Amuletts, dazu beiträgt, negative Energien abzuwehren und den Träger vor unheilvollen Einflüssen zu schützen. In alten Zeiten wurde die Wurzel oft in verschiedene Rituale integriert, um die spirituelle Verbindung zur Natur zu stärken und das persönliche Glück zu fördern.
In der Regel wird für den Tee nur die getrocknete Wurzel verwendet, bei äußerliche Anwendungen kann auch das Kraut genutzt werden.
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