Wirkung:
krampflösend, harntreibend, nierenanregend, stoffwechselanregend, antimikrobiell
Anwendungsbereiche:
krampfartige Schmerzen, Nierengrieß, verhindert Nierensteine, Harnwegsinfektionen, Harnsteine, zur Erhöhung der Harnausscheidung, Harnleitererkrankungen, zur Stoffwechselanregung, Blasenentzündung, Nierenentzündung, zur Desinfektion der Harnwege, Harnblasenentzündung (Zystitis), Prostata, Atemwegserkrankungen, Psoriasis (Schuppenflechte), Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbrüche, schwache Bauchwand
Verwendete Pflanzenteile:
getrocknete oberirdische blühende Pflanzenteile
Sammelzeit:
Juni bis September
Zu finden:
Wächst flach und klein auf sandigen Brachflächen und Wegrändern.
Inhaltsstoffe:
Saponine mit Medicagensäure, Gypsogensäure, Herniarin, Flavonoide (Querzetin), Cumarine
Sonstiges:
☕ Tee: 1 Esslöffel Bruchkraut wird mit 1/4 Liter kaltem Wasser über Nacht, für mindestens 12 Stunden, stehen gelassen. Dann leicht erwärmt und abgeseiht. Bis zu 3 Tassen täglich kann man trinken.
Das Kahle Bruchkraut ist eine ein- bis mehrjährige krautige Pflanze, die manchmal an der Basis leicht verholzt. Die ganze Pflanze ist grün bis gelblich grün. Sie zeigt typische Merkmale der Gattung Bruchkräuter. Der Stängel ist 5 bis 15 cm lang, kann aber bis zu 30 cm erreichen. Blätter und Stängel sind kahl oder nur kurz bewimpert. Die dreieckigen Nebenblätter sind 0,5 bis 1,5 mm lang. Die ungestielten, zwittrigen Blüten sind fünfzählig, mit grünen, elliptischen Kelchblättern, die stumpf sind. Die weißen Kronblätter sind kleiner als die Kelchblätter und können fehlen. Es gibt fünf fertile Staubblätter und fünf kronblattartige Staminodien.
Das Bruchkraut ist ein magischer Talisman gegen alle bösen Wünsche, die etwas zerbrechen lassen wollen.
Das kahle Herniaria glabra und das behaarte Bruchkraut, Herniaria hirsula wachsen in vielen Gärten, aber nicht als Heilpflanze, sondern als wintergrüner und pflegeleichter Rasenersatz (Bodendecker). Meist weiß der Gartenbesitzer gar nicht, dass er eine hervorragende Heilpflanze vor sich hat.
Getrocknet riecht das Kahle Bruchkraut nach Waldmeister.
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