Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Giftig

Wirkung:

entzündungswidrig, antirheumatisch, hautrötend, stärkend

Anwendungsbereiche:

Von einer Selbstanwendung wird abgeraten!!!

Homöopathisch wird es eingesetzt bei zu starker Menstruationsblutung.

Rheuma, Kopfschmerzen, Gicht

Verwendete Pflanzenteile:

Kraut ohne Wurzel

Sammelzeit:

März, April

Zu finden:

In Laubmischwäldern.

Inhaltsstoffe:

Saponine, die Alkaloide Protoanemonin und Anemol

Sonstiges:

Das Buschwindröschen ist eine vorsommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die 11 bis 25 Zentimeter groß wird. Es hat ein unterirdisches, etwa 30 Zentimeter langes Rhizom, das an einem Ende wächst und am anderen Ende abstirbt. Die Blütezeit ist Anfang des Frühjahrs, zwischen März und Mai, und während dieser Zeit gibt es keine grundständigen Blätter. Im oberen Stängeldrittel wachsen drei handförmige Hochblätter, die die Blütenknospen schützen. Gewöhnlich hat das Buschwindröschen eine einzelne Blüte, die aus sechs bis acht weißen Perigonblättern besteht. Es enthält viele Staubblätter und Fruchtblätter, aus denen Nüsschen entstehen, die kurz borstig behaart sind.

🛑 Alle Pflanzenteile sind schwach giftig. Hauptwirkstoff ist das Protoanemonin, welches beim Trocknen zum ungiftigen Anemonin umgesetzt wird. Der Pflanzensaft enthält das Protoanemonin und kann zu Hautreizungen führen. Bereits 30 frische Pflanzen führen zur Blütezeit zum Tod. Innerlich eingenommen führt es zu Entzündungen der Niere und des Darmes, zu Krämpfen und Durchfall.

Wo Buschwindröschen wachsen, bleiben böse Geister fern, und die sanften Blüten dieser zarten Pflanze laden dazu ein, in der Stille der Natur zu verweilen. Ihr zartes Weiß leuchtet selbst im Schatten und bringt eine beruhigende Atmosphäre, die die Herzen der Wanderer erfreut. In ihrem Schutz fühlen sich nicht nur die Menschen geborgen, sondern auch zahlreiche weitere Lebewesen, die in Harmonie zusammenleben und die magische Kraft der Buschwindröschen genießen.

Das Gelbe Buschwindröschen (Anemone ranunculoides) wird seltener genommen und ist eine streng geschützte Pflanze.

Die Blüte schließt sich nachts und bei trüber Witterung, wenn die Temperaturen sinken und weniger Licht vorhanden ist, und neigen sich nach unten, als ob sie sich vor den widrigen Bedingungen schützen möchten. Diese faszinierende Anpassung ermöglicht es der Pflanze, Energie zu sparen und ihren Nektar vor unerwünschten Besuchern zu bewahren, während sie auf bessere, sonnigere Zeiten wartet, um ihre volle Pracht zu entfalten.

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