Leicht giftig
Wirkung:
abführend, harntreibend, blutreinigend, brechreizend
Anwendungsbereiche:
Die Pflanze ist bei medizinischer Anwendung eher unzuverlässig und wird daher selten in der Kräuterheilkunde eingesetzt. Von einer Eigenanwendung wird abgeraten.
Verstopfungen
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, manchmal Blätter
Sammelzeit:
September
Zu finden:
In Parks, manchmal ausgewildert in geschützten Lagen, wo auch Edelkastanien wachsen.
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Gerbstoffe, giftige Bitterstoffe, Mineralstoffe, Vitamin C, giftige Coluteasäure, Canavanin, fettes Öl
Sonstiges:
Der Gelbe Blasenstrauch ist ein sommergrüner, kräftig verzweigter Strauch, der zwischen 1 und 4 Metern hoch werden kann. Die Rinde der Zweige ist anfangs behaart, wird später kahl und fasert in Längsstreifen ab. Die Laubblätter sind wechselständig und bestehen aus einem langen Blattstiel und einer unpaarig gefiederten Blattspreite. Die Fiederblättchen sind bis zu 3,5 Zentimeter lang und breit-elliptisch. Die Blütezeit ist von Mai bis August, und die Blütenstände sind traubig und stehen in den Blattachseln. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und haben fünf Blütenblätter mit einer goldgelben Krone, die bis zu 2 Zentimeter lang ist. Die Hülsenfrüchte sind 6 bis 8 Zentimeter lang und enthalten 20 bis 30 Samen, die sich bei Reife durch Austrocknung öffnen.
🛑 Vorsicht: Samen und Blätter des Gelben Blasenstrauchs sind giftig. Die Schoten des Blasenstrauch reizen manchmal Kinder, davon zu probieren. Sie haben noch ein zu schwaches Verdauungssystem, um selbst geringe Mengen des Giftcocktails der Pflanze zu vertragen. Eine Vergiftung äußert sich durch Erbrechen und Durchfall, außerdem kommt es zu Entzündungen im Magen- und Darmtrakt.
Während Menschen auf Colutea in der Regel mit Durchfall reagieren, vertragen Tiere die Früchte und Blätter sehr gut, vor allem Schafe sind davon angetan.
Die Samen schmecken unangenehm bitter, sie reizen meist sofort zum Erbrechen, so kann auch beim Genuss größerer Mengen nicht zu viel in die Blutbahn gelangen.
Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.