Stängellose Schlüsselblume / Primel (Primula vulgaris)

Die Stängellose Schlüsselblume ist eine kleine, mehrjährige Pflanze, die vor allem in Wiesen und Wäldern vorkommt. Ihre Blüten, die von März bis April blühen, sind essbar, können jedoch Allergien auslösen. Enthält Saponine und Primin. Wird in der Phytotherapie nicht genutzt. Bei gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt konsultiert werden.

Echte Salomonssiegel (Polygonatum odoratum, Syn. Polygonatum officinale)

Das Echte Salomonssiegel ist eine giftige, ausdauernde Pflanze, die bis zu 50 Zentimeter hoch wird. Alle Pflanzenteile, besonders die Beeren, sind giftig und können Übelkeit und Erbrechen verursachen. Es blüht von Mai bis Juni mit charakteristischen hängenden Blüten. Verwechslungen mit der Vielblütigen Weißwurz sind möglich.

Rosmarinheide (Andromeda polifolia)

Die Rosmarinheide ist ein giftiger Zwergstrauch, der in Hochmooren vorkommt. Sie hat elliptische Blätter und bildet rosafarbene oder weiße Blüten. Alle Pflanzenteile sind stark toxisch und führen zu schweren Vergiftungen. Die Pflanze wurde 1991 zur Blume des Jahres gewählt und ähnelt in ihrem Aussehen dem Rosmarin.

Seerose (Nymphaea alba)

Die Weiße Seerose ist eine giftige Pflanze, die in Gewässern wächst und zwischen Juni und September blüht. Ihre gefärbten Blüten ziehen Insekten an, während sie wichtige ökologische Funktionen übernimmt. Alle Teile sind giftig und können Erregungszustände sowie Atemlähmung verursachen. Sie spielt eine zentrale Rolle im Teich-Ökosystem.

Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus)

Die Sumpf-Schwertlilie ist eine giftige Pflanze, die Homöopathie bei Migräne und Neuralgien verwendet. Alle Teile sind giftig, insbesondere die Rhizome, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Sie wird zur Dekoration an Gewässerufern genutzt. Schutzmaßnahmen sind wichtig, da sie zu Hautreizungen führen kann.

Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile L., Syn.: Equisetum limosum L.)

Der Teich-Schachtelhalm ist eine giftige, ausdauernde Pflanze, die in feuchten Gebieten wächst und in einigen Regionen wie der Schweiz und Deutschland als gefährdet gilt. Er enthält Alkaloide und kann bei Weidevieh zu Vergiftungen führen. Eine Verwechslung mit anderen Schachtelhalmarten ist möglich.

Trollblume / Kugelranunkel (Trollius europaeus)

Die Trollblume ist eine ausdauernde, giftige Pflanze, die 20 bis 60 cm hoch wird und vor allem in Gebirgen vorkommt. Sie enthält Protoanemonin und verursacht bei Kontakt Hautreaktionen sowie beim Verzehr ernste Symptome. Früher wurde sie gegen Skorbut verwendet. Ihre Blütezeit ist von Mai bis Juli.

Wolliger Schneeball (Viburnum lantana)

Der Wollige Schneeball ist ein bis zu 4 Meter hoher Strauch, der in lichten Wäldern und Gebüschen wächst. Er ist giftig und verursacht bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden. Die Blütezeit ist von April bis Juni, und die Früchte sind anfangs rot und reifen schwarz. Die Verwendung in der Homöopathie erfolgt oft in Kombination mit anderen Pflanzen.

Riesen-Bärenklau / Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)

Der Riesen-Bärenklau ist eine invasive, mehrjährige Pflanze aus dem Kaukasus, die bis zu 3 Meter hoch wachsen kann. Sie produziert Furocumarine, die bei Sonnenlicht phototoxische Reaktionen hervorrufen, die zu schmerzhaften Hautverbrennungen führen können. Für den Umgang sind umfassende Schutzmaßnahmen erforderlich. Eine fachgerechte Beseitigung ist wichtig.

Beifußblättriges Traubenkraut / Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia)

Das Beifußblättrige Traubenkraut ist eine invasive Pflanze aus Nordamerika mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften. Es verursacht starke Allergien und ist als Neophyt problematisch. Bekämpfungsmaßnahmen wurden in mehreren deutschen Bundesländern sowie Österreich eingeführt. Sie findet Anwendung in der Homöopathie, jedoch sollten Allergiker vorsichtig sein.