Stark giftig
Wirkung:
stark giftig
Anwendungsbereiche:
keine bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
In Hochmooren
Inhaltsstoffe:
Andromedotoxin, Iridoid-Glykoside
Sonstiges:
Die Rosmarinheide ist ein immergrüner Zwergstrauch, der 15 bis 30 Zentimeter hoch wird. Sie bildet unterirdische Ausläufer. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, haben kurze Blattstiele und sind elliptisch oder linear-lanzettlich, 15 bis 40 Millimeter lang. Die Oberseite der Blätter ist dunkelgrün, die Unterseite weißlich, und der Blattrand ist umgerollt. Die Blätter ähneln denen des Rosmarins, wodurch die Pflanze ihren Namen erhielt. Die Rosmarinheide hat einen Blütenstand in Form von Schirmtrauben mit zwei bis fünf, seltener bis acht nickenden Blüten. Die Blütenstiele sind länger als die Blüten. Der Kelch ist fünfspaltig, und die rosafarbenen oder weißen Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Die Krone ist 4 bis 6,5 Millimeter lang, und die Staubblätter sind etwa ein Drittel der Kronenlänge. Der Griffel ist zylindrisch. Die reifen, braunen Kapselfrüchte sind kugelig und enthalten viele eiförmige Samen, die etwa 1,5 Millimeter lang sind.
🛑 Sie ist in allen Pflanzenteilen stark giftig. Der Verzehr führt zu Schwindel, Brennen im Mund, Speichelfluss, Hautjucken, Erbrechen, rauschähnliche Zustände, Schweißausbrüche mit schwachem Puls, Krämpfe und Atemnot, die bei entsprechender Dosis bis zur Atemlähmung führen kann. Auch sind Vergiftungen bei Weidetieren, insbesondere bei Schafen und Ziegen aufgetreten. Beim Menschen sind Vergiftungen durch Honig aufgetreten.
Die Rosmarinheide wurde 1991 zur Blume des Jahres gewählt.
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