Giftig
Wirkung:
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Anwendungsbereiche:
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Verwendete Pflanzenteile:
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Sammelzeit:
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Zu finden:
Sümpfe, Ufer und Nasswiesen. Im pannonischen Gebiet ist er als gefährdet eingestuft. Auch in der Schweiz wird er an der Südalpenflanke als gefährdet (vulnerable) und in den westlichen Zentralalpen als potentiell gefährdet (near threatened) betrachtet. In Deutschland gilt er in Berlin als gefährdet.
Inhaltsstoffe:
Alkaloide Palustrin und Palustridin, Nicotin
Sonstiges:
Der Teich-Schachtelhalm ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimetern erreicht. Das Rhizom ist orange oder rot und glänzend. Die Sprosse sind gleich gestaltet, immer grün, und erscheinen gleichzeitig. Die Stängel sind glatt oder leicht rau, haben einen Durchmesser von 4 bis 8 Millimetern und keine hervorstehenden Rippen, sondern etwa 10 bis 20 Rillen. Die Stängelhöhle ist groß, und der Spross ist unverzweigt oder hat kurze Äste. Die Stängelblattscheiden sind bis 10 Millimeter lang, die unteren sind schwarz, die oberen glänzend grün mit weißen Zähnen. Die Äste haben stumpfe Rippen und rote Scheiden. Die Sporenähre befindet sich auf grünen Sprossen, vertrocknet nach der Reife und fällt ab. Die Sporangienähre ist stumpf, 10 bis 20 Millimeter lang und 5 bis 12 Millimeter dick. Die Sporen reifen im Mai und Juni.
🛑 Der Teich-Schachtelhalm ist in allen Teilen giftig. Vergiftungen sind vor allem vom Weidevieh bekannt. Bei Pferden äußert sich der Verzehr in der sogenannten Taumelkrankheit. Beim Menschen sind keine Vergiftungen bekannt.
Verwechslungsmöglichkeiten vom Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile) bestehen besonders mit dem Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre). Wie Equisetum palustre kann auch Equisetum fluviatile beim Vieh Vergiftungen verursachen. Außerdem hybridisiert der Teich-Schachtelhalm mit dem Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense); diese Hybride wird als Ufer-Schachtelhalm (Equisetum × litorale) bezeichnet. (Wikipedia)
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